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Lokales Leipziger Lok-Fans ermöglichen schwerkrankem Jungen ein Treffen mit Philipp Lahm
Leipzig Lokales Leipziger Lok-Fans ermöglichen schwerkrankem Jungen ein Treffen mit Philipp Lahm
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13:39 19.01.2010
Philipp Tauscher (mit Brille) vor Philipp Lahm, daneben seine Schwester und seine Mutter (rechts) sowie die Organisatoren des Treffens, die Familie Maier/Hirschmann. Quelle: privat
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Leipzig/München

Gleich ist es so weit, gleich wird er seinen größtem Helden gegenübertreten.

Phillip Tauscher ist erst 9 Jahre alt. Der junge Leipziger leidet an einer unheilbaren Augenkrankheit namens Retinitis Pigmentosa – einer Entzündung der Netzhaut – dem so genannten Tunnelblick-Syndrom. Im Laufe seines Lebens engt sich sein Blickfeld immer weiter ein, bis er eines Tages gar nichts mehr sehen wird.

Er ist ein fröhliches Kind, etwas schüchtern zwar, aber aufgeweckt und fleißig. Seine große Leidenschaft gilt dem Fußball und besonders seinem Idol und Namensvetter Philipp Lahm. So oft es seine Gesundheit und seine Mutter erlauben, steht er selbst auf dem Bolzplatz und jagt dem Ball hinterher.

Fans des 1. FC Lok Leipzig erfuhren von Philipps schwerem Schicksal, und seinem sehnlichem Wunsch einmal den berühmten Nationalspieler kennen zu lernen. Sie wollten helfen und organisierten unter dem Motto „Philipp trifft Philipp“ ein Meet-and-Greet mit dem sympathischen Abwehrspieler. Die Lok-Fans planten die Reise, besorgten die Stadion-Tickets, brachten den kleinen Philipp zum Training des FC Bayern und konnten den großen Philipp dafür begeistern, sich mit seinem wohl ergebensten Fan zu treffen.

Die Tür öffnet sich und herein tritt Philipp Lahm - der Superstar – die Anspannung ist wie weg geblasen. Auch die letzte Scheu weicht, nachdem ihm der Nationalspieler ein Trikot mit der Nummer 21 – seiner Stammnummer beim FC B – schenkt. Die beiden Fußballfreunde verstehen sich  auf Anhieb blendend , scherzen miteinander und haben ihren Spaß.

Der große Philipp Lahm denkt darüber nach, was wohl ohne Fußball aus ihm geworden wäre - Polizist womöglich. Der kleine Philipp hingegen weiß es ganz genau: Er möchte Mathematik-Professor werden. Denn Mathe ist neben Sport sein Lieblingsfach.

Johannes Angermann

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