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Leipziger Ökolöwe: Lebensraum für Eidechsen und Kröten am Bayrischen Bahnhof zerstört

Leipziger Ökolöwe: Lebensraum für Eidechsen und Kröten am Bayrischen Bahnhof zerstört

Der Leipziger Ökolöwe hat nach angeblichen Artenschutzverstößen am Bayrischen Bahnhof Anzeige bei den Naturschutzbehörden gestellt. Wie es in einer Mitteilung des Umweltverbandes heißt, seien unweit des Portikus unter anderem Laichgewässer von zwei streng geschützten Reptilienarten durch Bauarbeiten zerstört worden.

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Wechselkröten waren zuletzt auch am Bayrischen Bahnhof heimisch.

Quelle: André Kempner

Leipzig. „Wir vertrauen und hoffen darauf, dass das Amt für Umweltschutz seine Aufgabe wahrnimmt und die Artenschutzverstöße ahndet“, sagte Ökolöwe-Vorstand Holger Seidemann.  

Laut des Umweltbundes sei im Zuge der jahrelangen Arbeiten am Citytunnel auf den früheren Gleisflächen hinter dem Bayrischen Bahnhof ein idealer Lebensraum für seltene und bedrohte Arten entstanden. Dazu hätten auch die nach bundesdeutschen und europäischen Richtlinien streng geschützten Zauneidechsen (Lacerta agilis) und Wechselkröten (Bufotes viridis) gehört, so der Ökolöwe. Direkt hinter dem Portikus des Bayrischen Bahnhofs habe sich deren temporäres Laichgewässer befunden.  

Trotz bisher fehlenden Bebauungsplans seien allerdings bei Arbeiten auf dem Gelände neben einigen Gehölzern auch die Gewässer der Zauneidechsen und Wechselkröten zerstört worden. „Der Ökolöwe ist verwundert, da der Deutschen Bahn, dem Besitzer des Geländes, durch eigens in Auftrag gegebene Kartierungen schon vor der Zusendung der artenschutzrechtlichen Mitteilung an die Stadt bekannt war, dass gefährdete und geschützte Arten auf dem ehemaligen Bahngelände leben“, hieß es am Mittwoch. Die Umweltaktivisten haben deshalb Anzeige gegen Unbekannt gestellt und fordern nun, dass entsprechende Ausgleichsflächen für die betroffenen Tierarten geschaffen werden.  

Die etwa 36 Hektar große Brachfläche hinter dem Bayrischen Bahnhof, auf der früher S-Bahnen und Regionalzüge zum einstmals oberirdischen Haltepunkt fuhren, soll in den kommenden Jahren vom Immobilieninvestor Leipziger Stadtbau AG in ein komplett neues Stadtviertel verwandelt werden, Dazu sind neben Geschoss- und Eigentumswohnungen, Einzelhandel, Büroflächen und Bildungs- sowie Betreuungseinrichtungen auch ein Stadtteilpark geplant.

mpu

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