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Lokales Leipziger Organspendeskandal: Ermittlungen laufen weiter - keine Hinweise auf Korruption
Leipzig Lokales Leipziger Organspendeskandal: Ermittlungen laufen weiter - keine Hinweise auf Korruption
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14:26 18.08.2013
Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz. (Archivfoto) Quelle: André Kempner
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Leipzig

Im Juni war ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Momentan werden unter anderem Patientenunterlagen gesichtet, sagte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz der Nachrichtenagentur dpa. Auch werde noch zur Motivation ermittelt. „Das braucht einfach Zeit“, sagte Schulz. Einen Termin für eine mögliche Anklageerhebung nannte er nicht. Fest stehe indessen, dass es keine Anhaltpunkte für Korruption gebe.

Den Ärzten wird vorgeworfen, Patientendaten manipuliert zu haben, um Patienten schneller zu einer Spenderleber zu verhelfen. Ob dadurch andere Patienten zu Schaden gekommen oder sogar gestorben sind, muss noch geklärt werden. An diesem Montag beginnt der Prozess gegen einen Göttinger Universitätsarzt, der Krankendaten gefälscht haben soll, damit seine Patienten schneller an eine Lebertransplantation kommen.

Grundlage der Ermittlungen in Leipzig sind 38 Fälle, in denen falsche Angaben zum Gesundheitszustand der Patienten an das Transplantationszentrum weitergeleitet wurden. Die Universität hatte die Fälle Anfang des Jahres selbst öffentlich gemacht. Auch an den Universitätskliniken Regensburg und München waren Manipulationsfälle ans Licht gekommen.

dpa

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