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Lokales Leipziger Pamir-Expedition konzentriert sich auf Besteigung eines 7134 Meter hohen Bergriesen
Leipzig Lokales Leipziger Pamir-Expedition konzentriert sich auf Besteigung eines 7134 Meter hohen Bergriesen
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23:59 13.08.2013

Nach abenteuerlicher Anreise über Usbekistan gelang dem Trio die Besteigung des 5345 Meter hohen Pik Saxonia - jetzt steht der 7134 Meter hohe Pik Lenin auf dem Plan.

Beim zweiten Ziel, dem 5725 Meter hohen Pik Leipzig, sah es dann nicht so gut aus. "An sich waren wir recht guter Dinge, da das Wetter gut aussah und wir uns schon eine Route durch die Spalten rausgesucht hatten", berichtete Vettermann. Aber kaum im Zelt, habe es unentwegt geschneit. "Deshalb sind wir gar nicht erst gestartet, sondern haben den Weg nach unten gesucht", so der 32-jährige Jura-Student.

Der Pik Leipzig war ins Programm gerutscht, nachdem Vettermann mit Pik-Leipzig-Erstbesteiger Ralf Brummer in Kontakt gekommen war, der im Vorjahr mit einer Wiederholung knapp scheiterte. "Eigentlich wollten wir diesen Gipfel zur Akklimatisation nutzen", berichtete der Leipziger. Daraus wurde nun nichts, obwohl die "die tollen Eindrücke des Pik Leipzig" sicher dauerhaft im Gedächtnis bleiben werden. Eine Rolle dürfte gewiss gespielt haben, das die Kleinstexpedition nur ein bestimmtes Zeitfenster für ihre Ziele hat.

Leipzig. Mit unterschiedlichem Erfolg ist in den letzten Tagen die Pamir-Expedition von Christian Vettermann und seinen Kompagnons Max Hückel sowie Daniel Junker verlaufen. Nach abenteuerlicher Anreise über Usbekistan gelang dem Trio die Besteigung des 5345 Meter hohen Pik Saxonia - jetzt steht der 7134 Meter hohe Pik Lenin auf dem Plan.
Nun gilt die volle Konzentration des Trios also dem 7134 Meter hohen Pik Lenin. Wie Vettermann mitteilte, hätten er und Gefährten Camp 2 in etwa 5400 Metern Höhe erreicht sowie - sozusagen nebenbei - er mit dem 22-jährigen Sportstudenten Max Hückel den etwa 4800 Meter hohen Pik Petrowski erreicht.

Ein bisschen zu kauen hat Vettermann noch an einer Fehleinschätzung: "Leider hatte ich mich entschlossen, meine Sachen zum Basislager ohne Pferd zu tragen - was recht dumm war." Aber er denke, dass er sich von den Folgen seiner Idee schnell erholt habe, da ein Ruhetag geplant sei.

www.gipfelrausch.net

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.08.2013

Martin Pelzl

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