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Lokales Leipziger Polizei prüft Fall gefälschter Pressemitteilungen
Leipzig Lokales Leipziger Polizei prüft Fall gefälschter Pressemitteilungen
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18:56 29.05.2015
Bei der Demonstration am 15. Januar sind in der Braustraße etwa 150 Protestierer von der Polizei eingekesselt worden (Archivbild). Quelle: André Kempner
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Leipzig

Nachdem am Freitag eine gefälschte Pressemitteilung der Leipziger Polizei aufgetaucht ist, geht die Behörde der Sache nach. „Wir prüfen den Fall genau“, sagte Polizeisprecher Andreas Loepki am Nachmittag gegenüber LVZ.de. Die Mitteilung, die auch der LVZ am Nachmittag zuging, war in seinem Namen verfasst. Der Verdacht von Verleumdung und Urkundenfälschung stehe im Raum. Die Polizei distanzierte sich ausdrücklich von den Inhalten der Mail.

Das Schriftstück war mit dem Wappen der Polizei und dem Logo des Operativen Abwehrzentrums OAZ sowie dem Namen des Polizeisprechers versehen. In der vorgeblichen Mitteilung war davon die Rede, dass sich die Polizei bei 150 Demonstranten entschuldigen würde, welche im Januar bei einer Demonstration im Leipziger Süden eingekesselt wurden. Weiter hieß es, die damals beschlagnahmten Telefone würden am kommenden Dienstag zurückgegeben. Außerdem würde sich Leipzigs Polizeichef Bernd Merbitz persönlich entschuldigen.

Sprecher Loepki versicherte der LVZ telefonisch, dass die Ermittlungen zu den Protesten weiter liefen. Noch sei der Vorgang nicht abgeschlossen. (joka)

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