Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Stadtradeln: 1500 Teilnehmer fahren über den Leipziger Ring
Leipzig Lokales Stadtradeln: 1500 Teilnehmer fahren über den Leipziger Ring
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:08 01.09.2017
Leipziger Radnacht: 1500 Teilnehmer waren bei der Tour mit dabei. Quelle: André Kempner
Anzeige
Leipzig

Die vierte Auflage der großen Leipziger Radnacht mit Start auf dem Augustusplatz vor der Oper ist am Freitagabend über die Bühne gegangen. Bei durchwachsenem, aber trockenen Wetter trafen sich erneut gut 1500 Radfahrer, die im Anschluss eine etwa zehn Kilometer lange Rundfahrt über den Innenstadtring, die B 2 und den Leipziger Süden zur Sachsenbrücke unternahmen. Am Ziel gab es zum Ausklang Musik vom Disko-Lastenrad, Speisen und Getränke.

„Mit der Leipziger Radnacht zum Auftakt des Stadtradelns möchten die Stadt Leipzig und der Umweltbund Ökolöwe gemeinsam mit den Leipzigern ein starkes Zeichen für ein fahrradfreundliches und klimagerechtes Leipzig setzen“, erklärte Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) im Vorfeld. Ökolöwen-Chef Nico Singer ergänzte: „Mit diesem besonderen Streckenverlauf wollen wir die Bedeutung des Radverkehrs für Leipzig zum Ausdruck bringen und alle einladen, unsere Stadt aus einer für Radfahrer eher ungewohnten Perspektive zu erleben.“

Verkehrseinschränkungen bis 21 Uhr

Von 19 bis 21 Uhr müssen sich Autofahrer auf kleinere Verkehrseinschränkungen bis in den Leipziger Süden hinein einstellen. Um 19 Uhr geht es am Augustusplatz los, und das ist die Route: Augustusplatz, Georgiring, Willy-Brandt-Platz, Tröndlinring, Goerdelerring, Dittrichring, Martin-Luther-Ring, Harkortstraße, Wundtstraße, B2, Richard-Lehmann-Straße, Windscheidstraße, Selneckerstraße, Karl-Liebknecht-Straße, Riemannstraße, Harkortstraße, Beethovenstraße, Anton-Bruckner-Allee, Sachsenbrücke.

 Gemeinsam wolle man „ein starkes Zeichen für ein fahrradfreundliches und klimagerechtes Leipzig setzen“, so Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke). Mit dem besonderen Streckenverlauf weise man auch auf die Bedeutung des Radverkehrs für die Stadt hin, betont Nico Singer vom Umweltverband Ökolöwe. Mitorganisator Christoph Waack vom ADFC bekräftigte: Zur Radnacht wolle man zeigen, dass Leipzig eine Fahrradstadt ist.  An der Sachsenbrücke werden die Radfahrer nach der Tour mit Musik, Speis und Trank begrüßt. 

Teams erstmals im weltweiten Vergleich

Bis zum 21. September läuft dann die Aktion Stadtradeln, bei der sich Einzelpersonen und Teams anmelden können. In den kommenden drei Wochen können die Teilnehmer dann so viele Fahrradkilometer wie möglich für ihr Team und Leipzig sammeln. Das überregionale Klima-Bündnis der Kommunen zeichnet später die besten Städte, Gemeinden und Teams aus. Unter den besten 50 Teams werden drei mal 500 Euro verlost. Im Jahr 2016 erreichten die Leipziger mit 1,3 Millionen Radkilometern den zweiten Platz im bundesweiten Vergleich.

Bisher war das Stadtradeln als bundesweiter Wettbewerb der Kommunen angelegt. Erstmals können sich Teilnehmer weltweit für die Umwelt-Aktion anmelden. Für 2017 sind 620 Kommunen und nahezu 180.000 aktive Radfahrer gelistet.

Von Evelyn ter Vehn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Professor Wilfried von Eiff (68) ist Akademischer Direktor des Center for Health Care Management and Regulation an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Im Interview spricht er über einen Milliardenbedarf für eHealth und Telemedizin und über eine dringend notwendige Neuregelung der Notfallversorgung.

06.09.2017

95 Sänger wirken mit, eine riesige Tafel und Videoleinwände werden aufgebaut: Am Samstag werden Luthers Thesen als „intermediale Konzertinstallation“ auf dem Markt gezeigt.

01.09.2017

Die Container für das Interim stehen schon im Hof. Ab November wird Leipzigs historische Hauptfeuerwache für 19 Millionen Euro saniert und erweitert. Innen herrscht noch der Charme der 1970er-Jahre.

07.03.2018
Anzeige