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Lokales Leipziger SPD setzt sich für mehr historische Leuchtreklamen ein
Leipzig Lokales Leipziger SPD setzt sich für mehr historische Leuchtreklamen ein
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16:24 23.07.2017
Bestes Beispiel für eine stilprägende Leipziger Leuchtreklame: die Löffelfamilie. Quelle: LVZ-Archiv
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Leipzig

Filigrane Leuchtreklamen zu ostdeutschen Produkten, installiert an Häuserwänden oder auf Dächern in der Leipziger Innenstadt, gehörten jahrzehntelang zum Stadtbild in Leipzig. Bis auf wenige Ausnahmen, wie die berühmte „Löffelfamilie“ auf der Karl-Liebknecht-Straße, verblassten die Neonröhren allerdings nach der Wende. Mit Blick auf die Leuchtreklame am Brühl, die jetzt wieder installiert werden kann, setzen sich die Sozialdemokraten für weitere Werbemittel-Reaktivierungen ein.

„Ich würde es sehr begrüßen, wenn auch weitere historische Leuchtreklamen, die seit Jahrzehnten eng mit dem Erscheinungsbild unserer Stadt verbunden sind, wieder reaktiviert werden. Ein gutes und sehr beliebtes Beispiel ist die ,Löffelfamilie‘. Kaum jemand kann sich die Karl-Liebknecht-Straße seit der Wiederinbetriebnahme ohne sie vorstellen“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Christopher Zenker. Unter anderem könnten noch vorhandene Leuchtreklamen an der Prager Straße, der Grünewald- und der Windmühlenstraße saniert werden. „Es wäre schön, wenn auch die bald wieder leuchten würden“, so Zenker weiter.

Zudem setzt sich der Sozialdemokrat auch dafür ein, dass die Kommune auch verstärkt auf digitale Werbemittel im öffentlichen Raum setzt. Dieser könnten als Informationsflächen genutzt werden, auf denen beispielsweise auch Unwetterwarnungen oder sicherheitsrelevante Themen versendet werden können. Auch mit Blick auf die eigentlich geplante Videowand an den Höfen am Brühl, die aufgrund einer möglichen Störung der Verkehrssicherheit letztlich nicht genehmigt wurde, sagte Zenker: „Es muss nur klar geregelt werden, welche Leuchtstärke die Leinwand haben und welche Art von Werbung, Standbilder oder Clips, dort gezeigt werden darf. Hier sollte die Verwaltung einen konkreten Vorschlag unterbreiten.“

Nach jahrelangem Rechtsstreit mit einem angrenzenden Hotelbetreiber kann die historische Leuchtreklame „Mein Leipzig lob‘ ich mir“ wieder auf den Höfen am Brühl montiert werden. Mitte 2018 soll das Goethe-Zitat den Planungen zufolge wieder über Leipzig strahlen. Zuvor muss der Schriftzug aber noch aufwendig restauriert werden.

mpu

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