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Lokales Leipziger SPD will jährlichen Anstieg der Ticketpreise bei den LVB verringern
Leipzig Lokales Leipziger SPD will jährlichen Anstieg der Ticketpreise bei den LVB verringern
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19:30 25.10.2017
Heiko Oßwald Quelle: Foto: privat
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Leipzig


Die LVB sind zwar Teil der Leipzig-Gruppe, die ein strategisches Programm hat. Dem öffentlichen Nahverkehr kommt durch die steigende Einwohnerzahl zukünftig eine noch bedeutendere Rolle zu. „Deshalb ist es sinnvoll, dass die Stadt deutlicher formuliert, was sie von den Verkehrsbetrieben erwartet“, erklärt Oßwald. Fernab von Wahlkämpfen müsse diese Diskussion geführt werden – eingebettet in jene um den neuen Nahverkehrsplan und die Anpassung des Verkehrsleistungsfinanzierungsvertrages. Eine pauschale Erhöhung der Zuschüsse (derzeit 45 Millionen Euro), wie in der Haushaltsdebatte von den Grünen gefordert, hätte nicht zwangsläufig zu konstanten Fahrpreisen geführt. „Ziel ist es, den Einfluss des Stadtrates auf die Unternehmensentwicklung sowie strategische Entscheidungen der LVB sicherzustellen“, so SPD-Fraktionschef Zenker. Denkbar wäre, die Preisanhebungen auf die Inflationsrate zu beschränken.

Dabei sei seiner Partei klar, dass das kommunale Unternehmen mit steigenden Kosten kämpfen muss – etwa durch die Tarifentwicklung sowie höhere Beschaffungskosten für Diesel und Fahrstrom. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern. Oßwald: „Sicher werden wir darüber reden müssen, wie sich die Zuschüsse an die Verkehrsbetriebe in den nächsten Jahren entwickeln müssen, um die Angebote so zu verbessern, dass mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen.“ Thema sei weiterhin die Sicherheit in Bussen, Bahnen und an Haltestellen sowie das Ticketsystem. So könnte beispielsweise ein Viertelstundenticket eingeführt werden.

Von Mathias Orbeck

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