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Lokales Leipziger Stadtrat kümmert sich um Probleme mit den gelben Säcken
Leipzig Lokales Leipziger Stadtrat kümmert sich um Probleme mit den gelben Säcken
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07:00 18.04.2016
Noch wird in vielen Leipziger Siedlungen der Plastikmüll in gelben Säcken abtransportiert und entsorgt. Quelle: LVZ
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Leipzig

Die gelben Säcke werden jetzt ein Thema für den Stadtrat: Weil immer mehr Leipziger Siedler den Ersatz der schnell reißenden Säcke durch gelbe Tonnen fordern (die LVZ berichtete), will die CDU-Fraktion in der Ratssitzung am Mittwoch unter anderem wissen, welche Kosten bei einem Wechsel zu gelben Tonnen anfallen und was gegen eine kurzfristige Umstellung spricht. Im Verband Wohneigentum Sachsen laufen die Vorbereitungen für Abstimmungen in Siedlungen an, die einen Wechsel wollen. „Anschließend wissen wir, wie viele Leipziger Siedler den Umtausch wollen“, sagt Verbandsvorsitzender Wolfram Heine. „Dann reden wir darüber, dies so schnell wie möglich zu realisieren.“ Die Hygieneprobleme und der Ärger mit den ständig reißenden Säcken seien so groß, dass kein Aufschub möglich sei. Wie berichtet hat der städtische Eigenbetrieb Stadtreinigung zugesichert, dass Siedlungen mit einem Mehrheitsvotum für Tonnen umgestellt werden. Zwischen dem Verband und dem Eigenbetrieb gibt es inzwischen aber Unstimmigkeiten darüber, wie deutlich das Abstimmungsergebnis ausfallen muss. „Ursprünglich sollte eine qualifizierte Mehrheit von 70 Prozent ausreichend sein“, schildert Verbandsvorsitzender Wolfram Heine. „Doch jetzt will die Stadtreinigung, dass es mehr sein sollen.“ Es würde Jahre dauern, die letzten 30 Prozent der Siedler zu überzeugen. „70 Prozent sind für uns die oberste Grenze“, so Heine. Die Stadtreinigung stellt dies auf Nachfrage anders dar. „Uns ist das egal“, sagt Betriebsleiter Frank Richter. Er wolle nur vermeiden, dass die 30 Prozent unzufriedene Siedler in seinem Unternehmen weiter auf gelbe Säcken bestehen. „In jeder Siedlung wird es nur eine Art der Sammlung geben.“ Viele Siedler haben ebenfalls Probleme mit dem städtischen Eigenbetrieb – unter anderem beim Umstellungszeitpunkt.

Alle Vorwürfe und die Position der Stadtreinigung lesen Sie ausführlich im LVZ-E-Paper und in der Printausgabe vom 18.4.2016.

Von Andreas Tappert

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