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Lokales Leipziger Stadtverwaltung plant 73 neue Stellen ab 2016
Leipzig Lokales Leipziger Stadtverwaltung plant 73 neue Stellen ab 2016
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14:45 15.10.2015
Viele Stellen will die Stadtverwaltung für Sozialarbeiter an Kitas schaffen. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Die Stadtverwaltung will im kommenden Jahr 73 weitere Stellen schaffen. Am 28. Oktober soll die Ratsversammlung über die Mehrkosten im Doppelhaushalt 2015/2016 beraten. Die Verwaltung geht in ihrer Vorlage von einem zusätzlichen Investitionsbedarf im Personalbereich über 3,05 Millionen Euro und 382.000 Euro für Sachleistungen aus. Zudem sollen auch Fördermittel des Landes und Unterstützung durch Krankenkassen und Landkreise beantragt werden.

Besonders die Leipziger Branddirektion würde mit 16 zusätzlichen Stellen zum Beispiel für neue Rettungsassistenten von den Plänen profitieren. Das neue Brandschutzkonzept der Kommune würden diese Investitionen notwendig machten, so Stadtsprecherin Martina Menge-Buhk. Außerdem empfiehlt der Stadtrat acht Sprachberater und sechs Sozialpädagogen in Kitas einzusetzen, die sich besonders an Kinder mit Migrationshintergrund richtet, heißt es. Das Standesamt erhält ebenfalls Unterstützung aufgrund des gestiegenen Bedarfs. Nicht zuletzt könnte auch im Bereich Kita- und Schulneubau eine neue volle Stelle entstehen, um die gestiegenen Anforderungen des Schulbauprogramms zu bewältigen.

Mitte März hatte der Stadtrat bei der Verabschiedung des Doppelhaushaltes für 2015/16 bereits 391 neue Stellen bewilligt. Aufgrund der gegenwärtigen Flüchtlingsproblematik und demografischen Entwicklung werden die Verwaltungsstellen darüber hinaus aber noch weiter aufgestockt werden. Ab 1. November werden schon 152 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, die bis Ende 2018 befristet sind und zum Beispiel für die Betreuung und Integration jugendlicher Migranten und Kinder vorgesehen sind, die ohne Eltern und Verwandte auf ihrem Fluchtweg in der Messestadt gelandet sind. Auch jetzt, sind sich die Dezernate und Fachämter sicher, dürfe die Schaffung neuer Stellen nicht hinausgezögert werden.

Beschließt die neue Ratsversammlung die Sondervorlage über 73 zusätzliche Stellen Ende Oktober, könnten die Jobs ab 1. Januar 2016 angetreten werden. Ob die Arbeitsplätze nach Ablauf der zwei Jahre fortgeführt würden, entscheidet der Stadtrat dann bei der Haushaltsplanung 2017/18.

Von Melanie Steitz

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