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Lokales Leipziger Stiftung vergibt Orden für Erinnerung an Völkerschlacht
Leipzig Lokales Leipziger Stiftung vergibt Orden für Erinnerung an Völkerschlacht
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20:56 17.10.2015
Gut 700 historische Akteure begehen vom 16.-18. Oktober rund um die Torhäuser Markkleeberg und Dölitz den 202. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 und gedenken der zahllosen Opfer vieler Nationen  Quelle: dpa
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Leipzig

 Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land hat am Samstag erstmals das Kommandant-Prendel-Kreuz für Verdienste um die Erinnerung an die Völkerschlacht 1813 vergeben. Zum 35. Jubiläum des gleichnamigen Interessenvereins wurden 14 Menschen ausgezeichnet, die das Gedenken an das historische Ereignis wachhalten. Hinzu kamen Mitglieder eines Kommandant-Prendel-Ordens. Damit solle ein Zeichen für die Verständigung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Völkern gesetzt werden, erklärte Geschäftsführer Stephan Seeger.

Gut 700 historische Akteure begehen vom 16.-18. Oktober rund um die Torhäuser Markkleeberg und Dölitz den 202. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 und gedenken der zahllosen Opfer vieler Nationen. Im Herbst 1813 tobte vor den Toren der Stadt die größte und blutigste Feldschlacht bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

Das nach dem Österreicher Prendel (1766-1852) benannte Kreuz soll künftig jährlich an jeweils einen Menschen verliehen werden, der sich seit mindestens 15 Jahren besonders für das Gedenken an die Völkerschlacht engagiert. Prendel war General der Kaiserlichen Russischen Armee und nach Ende der Kampfhandlungen Stadtkommandant von Leipzig. Dabei soll er unbürokratisch zwischen fremden Soldaten und Einwohnern vermittelt haben.

In der Schlacht bei Leipzig vor 202 Jahren verlor der französische Kaiser Napoleon mit seinen Soldaten gegen Truppen aus Österreich, Preußen, Russland und Schweden - etwa 120.000 Menschen kam um.

Von LVZ

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