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Lokales Leipziger Studie: Feuerwehr leistet größten Beitrag zum Gemeinwohl
Leipzig Lokales Leipziger Studie: Feuerwehr leistet größten Beitrag zum Gemeinwohl
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16:06 30.10.2015
Die Feuerwehr schätzen die Befragten als gemeinwohlförderlichste Organisation ein. Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Die Feuerwehr liegt auf dem ersten Platz, dahinter kommen das Technische Hilfswerk und der Verein Weißer Ring, der Kriminalitätsopfer unterstützt. Am Ende landen Bild-Zeitung, Deutsche Bank und Facebook. Das ist zumindest das Ergebnis des ersten Gemeinwohlatlasses, dessen Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden. Fast 8000 Personen wurden in einer repräsentativen Umfrage im gesamten Bundesgebiet zum Gemeinwohlbeitrag von insgesamt 127 Firmen, öffentlichen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) befragt.

Wirtschaftsunternehmen vor allem im Mittelfeld

„Der Gemeinwohlatlas 2015 zeigt ein klares Bild: Die Feuerwehr, die unser Schutz- und Sicherheitsbedürfnis befriedigt, wird von den Befragten mit Abstand als die gemeinwohlförderlichste Organisation eingestuft“, so Studienleiter Prof. Timo Meynhardt, Inhaber des Dr. Arend Oetker Lehrstuhls für Wirtschaftspsychologie und Führung an der HHL Leipzig Graduate School of Management.

Auf den vorderen Plätzen landen neben der Feuerwehr vor allem NGOs wie Greenpeace und Brot für die Welt und öffentliche Institutionen wie die Bundespolizei und das Bundesverfassungsgericht.

Im Mittelfeld liegen beim Gemeinwohlbeitrag laut der Studie vorrangig große Wirtschaftsunternehmen, aber auch Fußballvereine wie Borussia Dortmund.

Boulevardzeitung auf letztem Platz

Auf dem 127. und letzten Platz der Befragung landet die Bild-Zeitung. „Sie steht für den polarisierenden Boulevardjournalismus“, so Meynhardt. Vor der Bild kommen nur noch die Deutsche Bank und Facebook.

Bei der Studie kam außerdem heraus, dass das Gemeinwohl in Deutschland hoch im Kurs steht: 85 Prozent der Befragten seien besorgt, dass dem Thema in Deutschland zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Von luc

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