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Lokales Leipziger Team wird Moonbuggy-Weltmeister – erster Platz beim Nasa-Rennen in den USA
Leipzig Lokales Leipziger Team wird Moonbuggy-Weltmeister – erster Platz beim Nasa-Rennen in den USA
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19:25 11.04.2010
Das Team vom International Space Education Institute aus Leipzig holt sich beim Moonbuggy-Rennen in Huntsville den ersten Platz. Quelle: International Space Education Institute
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Huntsville/Leipzig

Als Preisgeld erhält die Moonbuggy-Mannnschaft aus der Messestadt eine Prämie von 5700 Dollar (rund 4200 Euro).

Die Startnummer 7 brachte den 19-jährigen Fahrern Stefan Martini und Stephanie Fleischer Glück: In dem selbst konstruierten Tretmobil fuhren sie von 109 Teams die schnellste Runde auf dem anspruchsvollen Offroad-Kurs. Mit 3:37 Minuten setzten sich die Leipziger am Ende hauchdünn gegen die sonst dominierenden Teams aus den USA durch.

Im Vorjahr hatten sich die Leipziger als Gesamtsechste den Titel als bestes internationales Team geholt und wollten diese Platzierung nun bestätigen. „Man soll nach den Sternen greifen, wenn man den Mond erreichen will“, sagte ISEI-Vereinschef Ralf Heckel vor dem Start in Huntsville. Über Monate hinweg hatten die Nachwuchs-Ingenieure an dem 93 Kilogramm schweren Moonbuggy gebaut.

Sie hatten sich viel vorgenommen, doch von einen solchen Erfolg hatte das Team aus Leipzig wohl selbst nicht geträumt. Beim internationalen Moonbuggy-Rennen der Nasa im amerikanischen Huntsville holte sich das International Space Education Institute (ISEI) am Wochenende völlig überraschend den ersten Platz. Als Preisgeld erhält die Moonbuggy-Mannnschaft eine Prämie von 5700 Dollar (rund 4200 Euro).

Das multinationale Team, zu dem neben den beiden Piloten auch ein russischer Student und eine US-Schülerin gehören, wurde am Samstagabend (Ortszeit) vor über 1000 Zuschauern für seinen Sieg geehrt. Das Preisgeld soll nun zur weiteren Gewinnung und Förderung junger Menschen für das Ingenieurwesen und Handwerk verwendet werden, teilte das ISEI mit.

Mit dem jährlich ausgetragenen Rennen in Huntsville wird an die erste Erkundungsfahrt auf dem Mond im Jahr 1971 erinnert. Für die Leipziger war es bereits die vierte Teilnahme an dem Wettbewerb.

Robert Nößler

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