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Lokales Leipziger Uni-Klinikum: Löschke als Aufsichtsratschef für drei Jahre bestimmt
Leipzig Lokales Leipziger Uni-Klinikum: Löschke als Aufsichtsratschef für drei Jahre bestimmt
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01:00 10.10.2013
Knut Löschke Quelle: Armin Kühne

Wie berichtet, hatte Professor Wolfram Knapp (68), der das Gremium sechs Jahre leitete, mit dem Auslaufen seiner zweiten Amtszeit Ende Juli den Aufsichtsrat verlassen. Aus persönlichen Gründen, wie es hieß. Zuvor gab es Turbulenzen um UKL-Vorstandssprecher Professor Wolfgang Fleig (64), der ein Wechselangebot nach Mainz hatte und in die Chefetage des dortigen Uni-Klinikums einziehen sollte. Am 27. Juni teilte der Aufsichtsrat mit, dass auf eine weitere Zusammenarbeit mit Fleig gesetzt werde. Einen Tag später erklärte dieser, auch aufgrund der Vertrauensbekundung des Aufsichtsgremiums habe er sich entschieden, am UKL zu verbleiben. Mitte Juli legten dann Knapp, Fleig und Medizin-Dekan Professor Joachim Thiery die Jahresbilanz für 2012 der Leipziger Hochschulmedizin vor, an der mehr als 6000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Verbucht werden konnte ein UKL-Gewinn von 1,13 Millionen Euro, 2011 betrug der Überschuss noch 1,96 Millionen Euro.

Nach dem Rückzug von Knapp war eine Findungskommission aktiv geworden, die Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) Löschke als neuen Aufsichtsratschef vorschlug, der dann für diesen Posten bestellt wurde. Hintergrund: Dem Ministerium obliegt die Rechtsaufsicht des Klinikums. Schorlemer gehört auch dem Aufsichtsrat an, der nun noch zehn Personen umfasst, vorher waren es elf. Der Leipziger Löschke hatte an der hiesigen Uni auf naturwissenschaftlichem Gebiet studiert und promoviert, arbeitete später als Forschungsingenieur, gründete 1990 das Unternehmen PC-Ware und baute es zu einem internationalen Konzern aus. 2009 verließ er die Firma. Er gehört auch dem Aufsichtsrat der Deutschen Bahn und dem Hochschulrat der TU Dresden an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.10.2013

Mario Beck

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