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Lokales Leipziger Uni-Klinikum wächst weiter
Leipzig Lokales Leipziger Uni-Klinikum wächst weiter
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00:12 22.01.2019
Gut gelaunt beim Neujahrsempfang des Universitätsklinikums im Kunstkraftwerk: Professor Christoph Josten, Professor Wolfgang E. Fleig und Marco Schüller (von links). Quelle: André Kempner
Leipzig

Der erwartete Schub ist erfolgt. Im Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wuchs 2018 die Zahl der Patienten ebenso wie das Personal, hat Vorstandssprecher Professor Wolfgang E. Fleig am Montagabend im Lindenauer Kunstkraftwerk beim Neujahrsempfang der Hochschulmedizin vor rund 250 Gästen Bilanz gezogen. Mit 430 000 Behandlungen – 2000 mehr als 2017 – habe man ein leicht positives Jahresergebnis erwirtschaftet, sagte er. Die Zahl der Geburten stieg um 123 auf 2748. Inklusive der Mehrlingsgeburten kamen dabei 2874 Kinder auf die Welt – 112 mehr als im Vorjahr.

Für das UKL stand das vergangene Jahr vor allem im Zeichen des Neubaus „Haus 7“, das mit einem Investitionsvolumen von 58 Millionen Euro im September fertiggestellt und bei laufendem Betrieb bezogen wurde. Das sei „für viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit großen zusätzlichen Aufwand verbunden“ gewesen, erinnerte Fleig und bedankte sich: „Wir haben ein großartiges Team erlebt.“ Wie berichtet beherbergt das neue Gebäude auf gut 10 000 Quadratmetern Nutzfläche Stationen des Universitären Krebszentrums, der Kinderklinik, der Orthopädie und Rheumatologie sowie Deutschlands erstes „Childhood-Haus“ für Gewalt- und Missbrauchsopfer.

Strategisch bis mindestens 2025 gewappnet

Allein für das Haus 7 stellte das UKL 140 neue Mitarbeiter ein. Insgesamt sei die Personalzahl um 253 Menschen gewachsen, informierte Fleig. Die Menge der Auszubildenden stieg von 508 auf 563. Das UKL verzeichnet nun 5385 Beschäftigte und sei strategisch „bis mindestens ins Jahr 2025“ gewappnet. Fleig selbst ist 69 Jahre alt und geht kommendes Jahr in den Ruhestand.

Auch für Professor Christoph Josten, seit April Dekan der Medizinischen Fakultät an der Uni Leipzig, hat unter anderem ein neues Gebäude die Arbeit im vergangenen Jahr geprägt: Gegenüber von Haus 7 öffnete in Haus D im Herbst eine neue Bibliothek für Medizin und Naturwissenschaften sowie eine Lern-Klinik ihre Tore. „Durch die Nähe zum Klinikum können Studenten direkt vom Unterricht am Krankenbett in die Lern-Klinik oder Bibliothek wechseln – und umgekehrt – und so das Gelernte schnell praxisnah vertiefen“, sagte er.

Das seien gute Voraussetzungen, um das offensichtlich eh schon gute Studienniveau weiter zu verbessern: Im Physikum – der Zwischenprüfung des Medizin-Studiums – belegte die Universität Leipzig 2018 bundesweit unter 38 Medizinischen Fakultäten den fünften Platz.

Von mwö

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