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Lokales Leipziger Uniklinikum hilft Kollegen in Syrien
Leipzig Lokales Leipziger Uniklinikum hilft Kollegen in Syrien
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15:30 19.05.2015
Dieses Foto nahm Marwan Khoury in Damaskus auf und mailte es jetzt ins Uniklinikum. Es zeigt Ärzte im Orient-Hospital bei einer OP mit einem Operationsmikroskop aus Leipzig. Quelle: Privat

Darunter auch viele medizinische Geräte und Verbrauchsmaterialien, die das Leipziger Universitätsklinikum (UKL) bereitgestellt hatte.

"Unter anderem gehörten zwei ausgesonderte Operationsmikroskope, Drainagesauger, Patientenüberwachungsmonitore, ein Transport-Narkosegerät, Handschuhe, Schürzen und Kittel, Kanülen, OP-Masken und vieles mehr dazu", erklärt Sandra Hasse von der Presseabteilung der Uni-Medizin. Und: "Alles hat inzwischen seinen Bestimmungsort in verschiedenen Kliniken von Damaskus bis Aleppo erreicht."

Marwan Khoury habe die Spenden persönlich in Leipzig abgeholt. Der Internist und gebürtige Syrer lebt und arbeitet seit Jahren im fränkischen Hof. Betroffen von der Krise in seiner Heimat hatte Khoury im Dezember 2012 den Verein Syrienhilfe gegründet. Die dramatische Situation in dem Land in Vorderasien habe den UKL-Vorstand veranlasst zu reagieren. "Wenn Menschen in Not sind, wie gerade in Syrien, müssen wir helfen, wenn es in unserer Macht steht", sagt Medizin-Vorstand Wolfgang E. Fleig.

Dieser Tage nun erreichte ihn die Nachricht, dass die Spenden in den syrischen Hospitälern bereits wirksam geworden sind. Marwan Khoury sandte Beweis-Fotos. Sie zeigen, wie die Operationsmikroskope den Kollegen im Orient-Krankenhaus Damaskus bei Eingriffen helfen. "Sie können sich nicht vorstellen, wie groß die Freude war, so ein Gerät zu bekommen!", mailte Khoury nach Leipzig.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.10.2013
Raulien, Angelika

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