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Lokales Leipziger Verkehrskonzept: Senioren-Union spricht von Verteufelung des Autos
Leipzig Lokales Leipziger Verkehrskonzept: Senioren-Union spricht von Verteufelung des Autos
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20:03 02.11.2014
Kreisvorsitzender der Senioren-Union: Konrad Riedel (CDU) (Archivbild) Quelle: André Kempner
Leipzig

Radfahrer würden in Leipzig einseitig bevorzugt, warf er der Kommune vor. Riedel, der zuletzt gegen von ihm sogenannte „Rüpel-Radler“ auf Gehwegen vorging, kritisiert insbesondere die Markierung von Radfahrstreifen auf Straßen, so dass Autos und der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) weniger Platz auf der Fahrbahn hätten.

Es brauche nicht nur Radwege, „sondern in gleichem Maße auch intakte Fußwege, einen schnellen und zuverlässigen ÖPNV und einen zügigen Pkw-Verkehr, den Wirtschaftsverkehr nicht zu vergessen“, so Riedel in einer Mitteilung vom Wochenende. Welche Vorteile Leipzigs Senioren von einer Förderung des Wirtschaftsverkehrs hätten, begründet der CDU-Stadtrat nicht.

Am Konzept von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) begrüßt Riedel, dass dieses ausdrücklich Planungen für den Fußverkehr und Gehwege enthält. Der diese Woche in die Fachausschüsse eingebrachte Stadtteilentwicklungsplan sieht unter anderem Lösungen vor, um den Anteil von Fuß- und Radverkehr sowie des ÖPNV zu erhöhen. Riedel spricht in diesem Zusammenhang von Maßnahmen zur Einschränkungen des privaten Autoverkehrs. Alle Leipziger seien auf intakte Fußwege und einen kostengünstigen ÖPNV angewiesen, so der CDU-Mann, in bestimmten Situationen aber auch das Auto. „Dies zu verteufeln, bedeutet nicht nur Diskriminierung mancher Bürger, sondern auch viele Leipziger Arbeitsplätze zu gefährden.“

joka

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