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Lokales Leipziger Vorsätze für 2017: Jakobsweg, mehr Bescheidenheit und Musik
Leipzig Lokales Leipziger Vorsätze für 2017: Jakobsweg, mehr Bescheidenheit und Musik
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12:18 31.12.2016
Es gibt immer etwas zu verbessern, vor allem wenn ein Neuanfang vor der Tür steht. Quelle: dpa
Leipzig

Wenigstens zum Start des neuen Jahres gehören sie einfach dazu: gute Vorsätze. Denn es gibt immer etwas, was noch zu verbessern wäre. Mehr Sport treiben, gesünder essen, beruflich vorankommen, häufiger für die Familie da sein, gegenüber seinen Mitmenschen toleranter werden, mindestens fünf gute Bücher lesen, in der Straßenbahn auch mal für Ältere aufstehen, mehr Musik machen und hören, lieber häufiger mal eine Obdachlosenzeitung kaufen als jede neue App – die Möglichkeiten für gute Vorsätze sind dabei sehr vielfältig. Wir haben Leipziger gefragt, was sie sich für 2017 vornehmen.

Gute Vorsätze der Leipziger für 2017

60 Prozent der Menschen in Deutschland verzichten laut einer repräsentativen Umfrage allerdins auch darauf, sich im Jahr 2017 überhaupt Selbstverpflichtungen aufzuerlegen. Hingegen sagten 37 Prozent dem Meinungsforschungsinstitut YouGov, sie hätten sich etwas vorgenommen. Von denen gab jeder Zweite an, mehr Sport machen zu wollen, 46 Prozent wollten abnehmen und 41 Prozent sich gesünder ernähren. Für 27 Prozent war eine höhere Sparsamkeit wichtig, mehr Zeit mit der Familie lag 22 Prozent der Befragten am Herzen, mehr Zeit mit Freunden 18 Prozent. Keine Zigaretten mehr sagten 13 Prozent, und 11 Prozent wollten weniger trinken. Mehrfachnennenungen waren möglich.

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Jeder dritte Berufstätige in Deutschland will laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna 2017 angeblich die Arbeit gelassener angehen und sich Probleme im Job nicht so zu Herzen nehmen. Ebenfalls weit vorne bei den beruflichen Vorsätzen für das neue Jahr: 34 Prozent wollen nach Feierabend besser abschalten und sich in ihrer Freizeit weniger mit dem Job befassen. Auch in Sachen Selbstmarketing haben sich manche etwas vorgenommen: Rund jeder Sechste (16 Prozent) will 2017 dem Vorgesetzten die eigenen Kompetenzen und Erfolge selbstbewusster präsentieren - 12 Prozent wollen sich sogar um eine Beförderung bemühen. Rund jeden Achten lassen berufliche Vorsätze für das neue Jahr allerdings kalt: 13 Prozent sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden und wollen nichts verändern. Im November 2016 wurden im Auftrag der Personalberatung Manpower 1015 Bundesbürger befragt, darunter 754 Berufstätige.

Eine englische Studie mit 3000 Teilnehmern hat zuletzt aber auch ergeben, dass 88 Prozent der Leute, die gute Vorsätze haben, sich nicht daran halten. (mit dpa)

mpu

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