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Lokales Leipziger Weihnachtsfichte kommt aus dem Vogtland – Gehölz wird am Sonntag gefällt
Leipzig Lokales Leipziger Weihnachtsfichte kommt aus dem Vogtland – Gehölz wird am Sonntag gefällt
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11:47 03.11.2014
Der neue Leipziger Weihnachtsbaum kommt wieder aus dem Vogtland. Quelle: Leipziger Marktamt
Leipzig

Am 10. November soll das Gehölz aus Südwestsachsen vor dem Alten Rathaus aufgestellt werden, teilte das zuständige Marktamt mit. Zuvor müsse der Baum aus sicherheitsrelevanten Gründen allerdings noch auf maximal 23,50 Meter gekürzt werden.  

Geschmückt wird die Vogtlandfichte anschließend mit je 300 goldenen und roten Kugeln sowie mit 3000 – wie es heißt – energiesparenden LED-Baumlichtern. Mit Eröffnung des Leipziger Weihnachtsmarktes am 25. November wird der Baum so zum Mittelpunkt des festlich-gemütlichen Treibens in der Innenstadt, das in diesem Jahr bis zum 23. Dezember ausgekostet werden kann.  

Ursprünglich hatte das Marktamt auch in den Vorgärten der Messestadt nach einem geeigneten Baum gesucht. „Leider waren die aber alle viel zu klein“, so ein Mitarbeiter am Montag gegenüber LVZ-Online. Seit es das neue, gut 3,50 Meter im Boden eingelassene Baumbefestigungssystem auf dem Markt gebe, reichen eben Fichten mit zwölf bis 15 Metern Höhe nicht mehr aus. „Da würden dann nur noch zehn Meter übrig bleiben“, so der Sprecher.  

177 Kilometer Schwertransport bis Leipzig – Baumbruch in Dresden

 

Deshalb arbeite die Stadtverwaltung wie auch im vergangenen Jahr mit dem Forstbetrieb Jacob in Markneukirchen zusammen. Nur wenige Kilometer vom 2013er Festbaum entfernt, steht derzeit im Revier Erlbach auch der künftige Leipziger Weihnachtsbaum. Am kommenden Sonntag wird der Koloss gefällt und anschließend per Schwertransport gut 177 Kilometer in die Messestadt gebracht. „Nach guten Erfahrungen im letzten Jahr vertraut das Marktamt auch in diesem Jahr beim Fällen, Transport und Aufstellen auf einen professionellen Forstbetrieb“, so die Stadtverwaltung.  

Das dürfte auch peinlichen Pannen, wie zuletzt den Dresdener Verantwortlichen unterlaufen, vorbeugen. Am vergangenen Samstag sollte die diesjährige Striezelmarktfichte in Kreischa verladen und in die Landeshauptstadt überführt werden. Der Baum brach allerdings beim Ablegen auf den Transporter. Inzwischen ist Ersatz gefunden, die 23 Meter Hohe alternative Striezelmarktfichte kommt aus Klipphausen und soll am Montagnachmittag in Dresden aufgestellt werden.

Matthias Puppe

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