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Lokales Das erwartet die Leipziger nächste Woche auf dem Weihnachtsmarkt
Leipzig Lokales Das erwartet die Leipziger nächste Woche auf dem Weihnachtsmarkt
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10:50 06.12.2017
Aufbau vom Weihnachtsmarkt in Leipzig. Maik Haferkorn und Kay Poser (v.l.) beim Aufbau der Deko für die Bühne auf dem Weihnachtsmarkt. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Am Marktplatz herrscht derzeit reges Treiben: Die Händler schmücken ihre Buden, die Krippe unter dem Weihnachtsbaum wird aufgebaut. Am kommenden Dienstag muss alles fertig sein. Dann eröffnet Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) den Weihnachtsmarkt.

Der Leipziger Weihnachtsmarkt wird aufgebaut. Am Dienstag, 28. November, beginnt der Markt. Er dauert bis zum 23. Dezember.

„Allein im letzten Jahr kamen über zwei Millionen Besucher“, sagt Marktamtsleiter Walter Ebert. 2000 Reisebusse und Sonderzüge hätten die Besucher zum Leipziger Weihnachtsmarkt gebracht. Die festliche Kirmes in der Innenstadt gibt es seit 1458. Inzwischen ist der Weihnachtsmarkt auch online präsent: Auf einem Plan sind alle etwa 300 Hütten der Händler eingezeichnet.

Alte Bekannte, neue Hingucker

Mit der Gemeinen Fichte aus dem Vogtland ist der Marktamtsleiterschon einmal zufrieden „Gleichmäßig, edel, gerade – sie ist ein Glücksgriff“, lobt Ebert. Punkt 17 Uhr gehen am kommenden Dienstag die etwa 3000 Lichter der mit roten und goldenen Kugeln geschmückten Fichte an - und scheinen dieses Mal nur vier Wochen lang. "Das ist dem Kalender geschuldet“, erklärt Ebert. An zehn Standorten soll den Leipzigern und ihren Gästen eine besinnliche Adventszeit mit viel Nostalgie geboten werden.

Das ist los auf dem Weihnachstmarkt

Alte Bekannte: Dabei gibt es ein Wiedersehen mit der Weihnachtskrippe mit echten Schafen, dem Märchenland, dem Nostalgie-Karussell oder der Pyramide mit Feuerzangenbowle-Ausschank. Kulinarische Köstlichkeiten und Kunsthandwerk aus dem hohen Norden sind im finnischen Weihnachtsdorf vor dem Gewandhaus zu erleben. Das 200 Jahre alte finnische Blockhaus kommt auch 2017 ohne Sauna aus. Nebenan, vor der Universität, entsteht wieder ein Südtiroler Dorf, das größer geworden ist. Wer schreckhaft ist, sollte sich vom 8. bis 10. Dezember ein wenig vorsehen. An jenen Tagen treiben dort original Südtiroler Perchten mit wilden Tänzen im urigen Zottelfell ihr Unwesen. Historisch geht es wie immer auf dem Naschmarkt mit Parfümeuren, Töpfern, Korbflechtern, Filzern, Steinmetzen sowie Bogenbauern zu.

Neue Hingucker: Der Augustusplatz bekommt einen echten Hingucker: eine neue Wichtelwerkstatt in „Schweden-Rot“. Mit längeren Öffnungszeiten bietet das Haus neben dem beliebten Weihnachtsbasteln zusätzlichen Raum für eine zweite Kinderbäckerei – neben dem Café Zimtstern auf dem Markt. Die Betreuung der Wichtelwerkstatt übernimmt wie immer der Verein Netzwerk Haushalt Leipzig.

Die Hauptperson: Mit einer historischen Dampflok kommt der Weihnachtsmann am 2. Dezember, Punkt 11 Uhr auf dem Hauptbahnhof am Bahnsteig 6 an.

Adventskalender: Einen Adventskalender gibt es auch wieder – im verglasten Erker bei Galeria Kaufhof in Zusammenarbeit mit der LVZ. Zum täglichen Gewinnspiel schaltet die LVZ ab 1. Dezember eine 24h-Hotline.

Viel Trubel: Das Interesse am Leipziger Weihnachtsmarkt steigt seit Jahren kontinuierlich – allein im letzten Jahr kamen mehr als zwei Millionen Besucher. „Dieses Jahr werden wir das genau untersuchen und eine Zählung mit digitalen Methoden machen“, kündigt Ebert an.

Sperrungen für Verkehr: Bei so viel Trubel spielt die Sicherheit der Besucher eine große Rolle, deshalb wurde gemeinsam mit der Polizei das Sicherheitskonzept überarbeitet. Derzeit liegen zwar keine konkreten Tatsachen oder Erkenntnisse zu möglichen Gefahren vor. Die Behörden wollen aber auf sich ändernde Situationen vorbereitet sein. Deshalb gibt es Betonsperren, eine Einfahrt in die Tiefgarage Augustusplatz ist nur über den Georgiring möglich. Der Mittelstreifen des Augustusplatzes bleibt für Autos gesperrt, nur die Straßenbahnen dürfen passieren. Zufahrten über die Thomasgasse, die Ritterstraße sowie die Nikolaistraße werden eingeschränkt. Die Polizei errichtet im Bereich des Marktes eine mobile Polizeiwache, wird generell stärker präsent sein. Die Fernbus-Haltestellen in der Goethestraße können vom 28. November bis 22. Dezember nicht angefahren werden. Im genannten Zeitraum wird eine Ersatzhaltestelle in der Brüderstraße/Nähe S-Bahn-Haltepunkt Wilhelm-Leuschner-Platz eingerichtet.

Leipziger Weihnachtsmarkt bis 23. Dezember geöffnet

Der Markt ist ab kommenden Dienstag täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet, freitags bis 22 Uhr. Nur am 22. Dezember haben die Stände bis 21 Uhr geöffnet. Am 23. Dezember, dem letzten Weihnachtsmarkttag, schließen die Buden um 20 Uhr.

th/Mathias Orbeck

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