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Leipziger bei Tram-EM mit zweitem Platz

Parcours und Tram-Bowling Leipziger bei Tram-EM mit zweitem Platz

Zu den Aufgaben gehörten punktgenaues Anhalten oder das Anstoßen einer großen Kugel: Bei der Tram-EM in Berlin holten zwei Leipziger den zweiten Platz, nur ein Team aus Budapest war besser.

Auch Tram-Bowling gehörte zu den Disziplinen bei der EM.

Quelle: dpa

Berlin/Leipzig. Beschleunigen, bremsen, bowlen: Das Leipziger Team hat bei der Europameisterschaft der Straßenbahnfahrer den zweiten Platz geholt. Ein Team aus Budapest gewann den Wettbewerb. Für den Titelverteidiger Rotterdam reichte es diesmal nur zu Platz sieben. Bei strahlendem Sonnenschein waren am Samstag in Berlin gemischte Doppel von Tramfahrern und Tramfahrerinnen aus 27 europäischen Städten an den Start gegangen. Vertreten waren etwa Wien, Zürich, Brüssel, Paris, Madrid, Stockholm, Prag und Barcelona.

Schätzungsweise 18 000 Zuschauer verfolgten nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) das Spektakel auf dem BVG-Betriebshof im Stadtteil Lichtenberg. Das Team des neuen Europameisters durfte als Preis ein Stück Straßenbahnschiene mit einer stilisierten Tram in Gold entgegennehmen.

Für Leipzig waren nach Angaben der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) ein Kombifahrer aus Paunsdorf und eine Tram-Fahrerin vom Straßenbahnhof Angerbrücke im Rennen. Als Team hätten sie nach Prüfungen wie Zielbremsen, Beachten des seitlichen Abstandes und Schiebefahrt den zweiten Platz belegt. Auch in der Einzelwertung konnte der Kombifahrer den Pokal für den zweitbesten Tram-Fahrer gewinnen.

„Der Wettbewerb ähnelt einem Parcours, pro Team gibt es zwei Durchläufe“, erläuterte BVG-Sprecher Markus Falkner. Insgesamt mussten sich die Fahrerinnen und Fahrer in fünf Disziplinen messen. Es ging überwiegend um ganz praktische Aufgaben beim Steuern von Straßenbahnen. „Etwa das punktgenaue Anhalten oder das Abschätzen eines seitlichen Abstands“, sagte Falkner. Zum Wettbewerb gehörte auch Bowling: Die Teams mussten mit ihrer Straßenbahn eine große Nylonkugel auf riesige Plastikkegel stoßen.

Das Team der BVG landete punktgleich mit Stuttgart auf Platz elf. Die längste Anreise zur EM hatte ein Team von der spanischen Atlantikinsel Teneriffa. Lohn war Platz vier hinter Lyon.

LVZ

Berlin 52.520007 13.404954
Berlin
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