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Lokales Leipziger erwartet sommerliche Woche – latente Gewittergefahr
Leipzig Lokales Leipziger erwartet sommerliche Woche – latente Gewittergefahr
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17:33 31.07.2017
Badewetter an den Leipziger Seen. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

 Sommerliche Hitze, aber auch kurze Schauer und Gewitter bestimmen in den kommenden Tagen die Aktivitäten unter freiem Leipziger Himmel. Die Temperaturen erreichen in der ganzen Woche tagsüber mehr als 25 Grad, dabei lacht mehrheitlich die Sonne, zwischendrin droht aber auch immer wieder Ungemach vom Firmament.

Bereits am frühen Montagnachmittag erreicht aus südwestlicher Richtung eine Regelwolken-Formation die Messestadt. „Zwischen 13 und 14 Uhr kann es sein, dass es kurz regnet“, sagte Manuel Voigt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gegenüber LVZ.de. Bis zum Abend bleibt es dann trocken, das Quecksilber steigt bis auf 29 Grad.

In der Nacht zum Dienstag nähert sich wieder aus südwestlicher Richtung eine größere Regenfront, samt Gewittern, Starkregen und unter Umständen sogar Hagel, prognostizierte der DWD-Experte. Bis zum Morgen sollten die Wolken aber in Richtung Osten abgezogen sein und dem nächsten Sommertag nichts mehr im Wege stehen.

Am Dienstag klettern die Temperaturen deutlich über 30 Grad. „Das führt zu einer starken Wärmebelastung und gerade in den Mittagsstunden sollte man Aktivitäten im Freien eher minimieren“, so Voigt weiter. Spätestens am Abend empfiehlt sich dann auch wieder die Heimfahrt, denn es drohen weitere Sommergewitter – auch diesmal gepaart mit Starkregen.

Ähnlich setzt sich der Rest der Woche fort: Tagsüber wird es sommerlich warm, wenn auch nicht mehr deutlich über 30 Grad. Zwischendrin können immer wieder Blitze und Donner über der Messestadt auftreten.

Kälterekorde im Juli in Sachsen

Obwohl Sachsen beim Regen zuletzt vergleichsweise glimpflich davongekommen ist, war der Juli deutlich zu nass. Sachsenweit fielen im Schnitt 106,6 Liter pro Quadratmeter, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag sagte. Das ist knapp ein Drittel mehr Regen als im langjährigen Mittel (72,8 Liter). Es handelt sich um vorläufige Werte. Der letzte Julitag fließt als Prognose in die Berechnung mit ein.

Daneben hat Sachsen im Juli für zwei bundesweite Kälterekorde gesorgt. Nirgends in Deutschland war es nach DWD-Angaben im abgelaufenen Monat in der Nacht so kalt wie in Deutschneudorf-Brüderwiese. Wie die Behörde mitteilte, wurden in dem Erzgebirgsort am 13. Juli 3,6 Grad Celsius und am Folgetag 3,5 Grad Celsius gemessen. Beide Male trat den Angaben zufolge sogar Bodenfrost auf.

Ansonsten war es im Freistaat zu warm - jedenfalls gemessen an den langjährigen Mittelwerten. Obwohl nur 200 Sonnenstunden ermittelt wurden (normal sind 210) betrug die Durchschnittstemperatur demnach 18,6 Grad Celsius. Langjähriger Schnitt sind 17,2 Grad Celsius.

Von mpu (mit dpa)

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