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Lokales Leipziger gedenken Opfer rechter Gewalt
Leipzig Lokales Leipziger gedenken Opfer rechter Gewalt
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23:17 04.11.2018
Auch in diesem Jahr will das Bündnis „Rassismus tötet“ in Leipzig gegen rechte Gewalt auf die Straße gehen. (Archivbild) Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Sieben Jahre ist es her, dass die Machenschaften des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) öffentlich bekannt wurden. Deswegen geht das Bündnis „Rassismus tötet“ am Sonntag in Leipzig gegen rechte Gewalt auf die Straße.

„In Sachsen und auch in Leipzig gibt es ein massives Problem mit Rassismus und rechter Gewalt, dies zeigt sich in den Umfragen des Sachsen-Monitor“, teilte die Gruppe am Donnerstag mit. Mindestens zehn Menschen seien seit 1990 in Leipzig aus rechten Motiven ermordet worden – unter ihnen Kamal K., den 2010 zwei Neonazis töteten.

Verkehrseinschränkungen möglich

Laut Leipziger Ordnungsamt ist der Aufzug mit etwa 250 Teilnehmern angemeldet worden. Am Rand der Strecke kann es zwischen 16 und 21 Uhr zu Verkehrseinschränkungen kommen, hieß es.

Das ist die geplante Route: Heinrich-Schütz-Platz -> Kochstraße -> Kurt-Eisner-Straße -> Karl-Liebknecht-Straße -> Peterssteinweg -> Wilhelm-Leuschner-Platz -> oberer Martin-Luther-Ring -> Petersstraße -> Markt -> Hainstraße -> Brühl -> Am Hallischen Tor -> Richard-Wagner-Straße -> Goethestraße -> Schwanenteichanlage.

Von jhz

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