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Lokales Leipziger haben 618 Ideen für den Stadtverkehr – 17 werden möglicherweise weiterverfolgt
Leipzig Lokales Leipziger haben 618 Ideen für den Stadtverkehr – 17 werden möglicherweise weiterverfolgt
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22:41 14.12.2012
Die Neupflanzung der Bülowlinde ist eine der ausgewählten Ideen. Hier steht noch ein Holz-Double Pate. Quelle: Wolfgang Zeyen
Leipzig

Von sogenannten Gehwegnasen über die  Entwicklung des Parkbogens Ost bis zur nützlichen Streetart reichen die Ideen.

Insgesamt 2000 Personen beteiligten sich am Wettbewerb, die eingesendeten Konzepte enthielten 618 Ideen. „Nicht nur die Anzahl der eingereichten Beiträge hat unsere Erwartungen weit übertroffen, auch die Qualität“, sagte Nedden. 17 von ihnen wurden in den Kategorien „Stadtweite Ideen“, „Ideen für den Stadtteil“ und „kleinteilige Ideen“ ausgewählt. Eines haben die meisten von ihnen gemeinsam: Sie sind fußgängerfreundlich.

Nicht alle Vorschläge werden umgesetzt

Die Vorschläge sind nun da. Heißt aber nicht, dass sie umgesetzt werden. Laut Baubürgermeister werden sie aber vor allem als Anregungen genommen und es wird geprüft, inwieweit sich Konzepte oder Teile daraus verwirklichen lassen.

Zuversichtlich, dass seine Idee Wirklichkeit wird, ist Bertram Weisshaar vom Fußgängerschutzverein „Fuss“. Er schlägt die Sperrung der Gottschedstraße zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Promenadenring während der Nachtstunden und am Wochenende für Autofahrer vor. Damit sollen nicht nur die Anwohner entlastet werden auch  „lästige Spazierfahrten von Autofahrern zum Sehen und Gesehen werden“ könnten unterbunden werden. Optimistisch für die Umsetzung seiner Idee ist Weisshaar, weil die Sperrung nur temporär ist, die Anlieger es unterstützen und er auch von Seiten der Autofahrer Verständnis erwartet.

Die ausgewählten Ideen

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Zweite Phase beginnt im Januar

Nicht prämierte Ideen sind in Themen für Workshops eingegangen. Diese finden in der zweiten Phase des Wettbewerbs statt – der Konzeptphase. Die beginnt im Januar 2013. In den Workshops werden Themen vertieft, die unter anderem Schwerpunke auf die weitere Entwicklung des Promenadenrings, ein Verkehrskonzept für Stötteritz oder die Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs setzen. Die Ergebnisse sollen dann dem Runden Tisch für Verkehr vorgelegt werden. Nedden betont aber, dass keine Idee verloren gehe: „Alle Vorschläge sollen in den nächsten Monaten von der Verwaltung eine Antwort mit Feedback bekommen“.

Der Wettbewerb der Stadt Leipzig entstand im Zuge des Pilotprojekts der Nationalen Stadtentwicklung vom Bund. Man habe darin eine Möglichkeit gesehen, die Leipziger stärker in den Planungsprozess zum Stadtverkehr einzubeziehen. Bezuschusst wird das Projekt mit 50.000 Euro vom Bund.

Stefanie Dietz

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