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Lokales Leipziger wollen Luftballons gegen Homo- und Transphobie steigen lassen
Leipzig Lokales Leipziger wollen Luftballons gegen Homo- und Transphobie steigen lassen
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15:33 16.05.2017
Beim Leipziger "Rainbowflash" steigen auch in diesem Jahr wieder bunte Luftballons vom Augustusplatz gen Himmel. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig/Dresden

Zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie steigen am Mittwoch wieder sachsenweit Luftballons in Regenbogenfarben zum Himmel - auch in Leipzig. Der sogenannte „Rainbowflash“ findet von 18 Uhr bis 19.30 Uhr auf dem Augustusplatz statt. Um Punkt 19 Uhr soll sich der Himmel auf der Gewandhausseite bunt färben. Ähnliche Aktionen wird es auch in Dresden, Chemnitz, Plauen, Zwickau und Pirna geben, wie der Lesben- und Schwulenverband Sachsen (LSVD) am Dienstag in Chemnitz mitteilte.

Im Freistaat wird der sogenannte „Rainbowflash“ bereits zum siebten Mal veranstaltet. Der internationale Aktionstag erinnert an den 17. Mai 1992. Seit diesem Tag definiert die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität nicht mehr als Krankheit. Zu der Ballonaktion in Dresden wird nach Regierungsangaben auch Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) erwartet. Die Ministerin sagte, bei der Bekämpfung von Anfeindungen lesbischer, schwuler, bisexueller sowie trans- und intergeschlechtlicher Menschen bestehe weiter Handlungsbedarf.

Die Sprecherin des LSVD Sachsen, Susann Frauendorf, sagte, ein demokratisches und lebenswertes Sachsen müsse es allen Menschen ermöglichen, jederzeit „an jedem Ort ohne Angst verschieden zu sein“. Der „Rainbowflash“ in Sachsen ist 2016 nach Angaben des LSVD im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ des Bündnisses für Demokratie und Toleranz der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet worden.

LVZ

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