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Lokales Leipzigs Diako richtet sich „Brückenkopf“ zwischen Intensiv- und Normalstation ein
Leipzig Lokales Leipzigs Diako richtet sich „Brückenkopf“ zwischen Intensiv- und Normalstation ein
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00:18 11.02.2017
Merzt eine heikle Schnittstelle zwischen Intensiv- und Normalstation aus: das Leipziger Diakonissenkrankenhaus.    Quelle: Foto: André Kempner
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Leipzig

Auf einer Normalstation hingegen ist dann bekanntlich nicht mehr so viel Hightech-Medizintechnik vorrätig. „Mit Hilfe des CCOT werden derart frisch verlegte Patienten jetzt allerdings auch da noch eine Weile intensivmedizinisch beobachtet und begleitet“, erklärt Friebel. Krisenhafte Verläufe oder gar Rückfälle im Genesungsprozess ließen sich so möglichst früh erkennen, die Stationsärzte und -schwestern könnten entsprechend fix und angemessen reagieren.

Ursprünglich kommt die Idee für die Einrichtung des so ge­nannten CCOT aus England. Das Diako sei – nach dem Klinikum St. Marien in Amberg – deutschlandweit das zweite Krankenhaus, das ein solches Team fest in seine Behandlungsabläufe integriert hat, hieß es. Verantwortlich dafür zeichnet Thomas Taatz, dessen Posten in der Pflegedirektion angesiedelt wurde. Er malt vom CCOT das Bild eines „Brückenkopfes“ und lenkt den Fokus beispielsweise auf Patienten, die zuvor fünf Tage oder länger auf der Intensivstation beatmet werden mussten. Taatz nun prüft täglich den aktuellen Gesundheitszustand der Betreffenden; bestimmt ihre Atemfrequenz, die Sauerstoffsättigung sowie Blutdruck, Puls und Temperatur.

Letztendlich, betont Friebel, sei Taatz aber auch im gesamten Diako unterwegs, um Kranke, bei denen ein vorübergehend kritischer Zustand zu befürchten ist, im Blick zu behalten. „In solchen Fällen komme ich auch lieber einmal mehr vorbei, um mir einen Patienten anzusehen, der gerade keinen so guten Eindruck macht“, deutet der CCO-Teamchef an. Immerhin: Er arbeitet schon an die 30 Jahre in der Intensivmedizin. Und die Erfahrung lehrte ihn, „dass sich ein lebensbedrohliches akutes Ereignis wie ein Herz-Kreislauf-Stillstand einige Stunden vorher mit kleineren Anzeichen oder Veränderungen ankündigen kann“.

 „CCOT trägt also schon dazu bei, dass deutlich weniger Patienten als bisher auf die Intensivstation zurückverlegt werden müssen“, merkt Pflegedirektorin Katrin Völkel-Lutz an.

Von Angelika Raulien

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