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Lokales Leipzigs Dominikanerinnen zum Abschied
Leipzig Lokales Leipzigs Dominikanerinnen zum Abschied
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14:20 19.05.2015
Verlassen Leipzig mit Wehmut: die Schwestern Helga, Angela, Simone und Magdalena (von links). Quelle: Wolfgang Zeyen

Haben sozial benachteiligten Menschen aus dem Viertel, die nicht wussten, wohin mit sich, stets aufs Neue einen Zufluchtsort geboten. Gestern haben die Dominikanerinnen von Bethanien das Kapitel Leipzig geschlossen - mit Wehmut. Im Rahmen eines Dankgottesdienstes in der Connewitzer Pfarrkirche St. Bonifatius verabschiedete sich der kleine Konvent, der zuletzt noch aus den Schwestern Angela Hennes, Magdalena Schulting, Helga Wischalka und Simone Poll bestand, von den Katholiken der Messestadt. Sie taten es herzlich und sie rührten den einen oder anderen dabei zu Tränen. Ihr zum Ende der Feier dargebotenes Lied "Niemals geht man so ganz", frei nach der Kölner Schlagersängerin und Volksschauspielerin Trude Herr, ging vielen unter die Haut.

Dass "irgendwas von uns hier bleibt", wie die Dominikanerinnen um Priorin Schwester Angela hoffnungsvoll anstimmten, bestätigten die Zurückbleibenden gern. Das sozial-karitative Wirken der Mitglieder des Konvents habe Spuren hinterlassen. "Sie waren gute Hirtinnen, haben eine Tür zum Leben und zu Gott geöffnet", bedankte sich der frühere Bonifatius-Pfarrer Stephan George in seiner Predigt.

Das Generalat des Ordens in den Niederlanden ruft die Leipziger Schwestern zurück in den Westen. Angela, Helga und Simone werden sich in Bergisch-Gladbach beziehungsweise Schwalmtal-Waldniel in Kinder- und Jugenddörfern der Dominikanerinnen von Bethanien engagieren, Magdalena tritt den verdienten Ruhestand an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.05.2014
Welters, Dominic

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