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Lokales Leipzigs Handwerker können günstiger Bus und Bahn fahren – neue Kooperation mit den LVB
Leipzig Lokales Leipzigs Handwerker können günstiger Bus und Bahn fahren – neue Kooperation mit den LVB
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15:31 27.05.2013
Unterzeichnen die neue Jobticket-Kooperation: Ralf Scheler, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig (links), und LVB-Chef Ulf Middelberg. Quelle: Christian Nitsche
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Leipzig

Rund 15 Unternehmen aus der Region sollen sich ab August an einem Pilotprojekt der Handwerkskammer zu Leipzig beteiligen, durch das jetzt auch kleinere Firmen ihren Mitarbeitern ein sogenanntes Jobticket anbieten können. Am Montag wurde hierfür die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Das Jobticket der LVB ist im Vergleich zu normalen Abo-Dauerkarten etwa 10 bis 15 Prozent preiswerter. Gegenüber dem Abo-Monatspreis von 48,33 Euro können so mehr als 100 Euro jährlich gespart werden – je nachdem wie viel der Arbeitgeber zuschießt. Bezahlen müssen die Mitarbeiter das Ticket in der Regel selber.

Mindestgrenze von 20 Mitarbeitern wird aufgehoben

Bislang galt das Angebot jedoch lediglich für Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern, was für viele Handwerksfirmen ein Problem war. Die Mehrzahl der Betriebe in der Region habe weniger als fünf Mitarbeiter, erklärte Kammerpräsident Ralf Scheler. Auch diese können das Jobticket nun nutzen. Das Pilotprojekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Die 15 teilnehmenden Firmen sollen „repräsentativ ausgewählt“ werden, hieß es.

Die rund 10.000 Mitarbeiter der Stadt Leipzig können bereits seit 2010 ein Jobticket der LVB in Anspruch nehmen. Auch mit dem Uni-Klinikum, dem Krankenhaus St. Georg, dem Frachtunternehmen DHL oder der Firma Primacom wurden bereits entsprechende Verträge abgeschlossen.

„Gemeinsam mit der Kammer machen wir das Handwerk noch mobiler“, kündigte LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg an. Auch die Handwerkskammer selbst will einen entsprechenden Rahmenvertrag für ihre Mitarbeiter abschließen. „Wir wollen zeigen, dass sich Mobilität und Umweltschutz nicht ausschließen“, so Präsident Scheler.

nöß

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