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Lokales Leipzigs Linke-Stadträtin Lauter fordert stärkere Einbeziehung der Bürger beim Einheitsdenkmal
Leipzig Lokales Leipzigs Linke-Stadträtin Lauter fordert stärkere Einbeziehung der Bürger beim Einheitsdenkmal
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17:44 25.10.2011
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Leipzig

Zugleich kritisierte Lauter die Ankündigung der Stadtverwaltung, den Stadtrat über die Umbenennung des Wilhelm-Leuschner-Platzes auf der Stadtratssitzung am 17. November abstimmen zu lassen.

Das mache nach Ansicht der Linken-Politikerin nicht viel Sinn, da es noch wenigstens bis zum Frühjahr des nächsten Jahres dauern werde, bis klar ist, in welcher Form an die Friedliche Revolution erinnert wird. „Die Teilnehmer des künstlerischen Wettbewerbs sollen nicht nur Vorschläge zum Aussehen des Denkmals machen, sondern auch zum Standort, dem benötigten Areal und der Randflächengestaltung“, begründete Lauter.

Derzeit gäben die Interessenten ihre Bewerbungen ab, dann entscheide eine Auswahlkommission über die 40 besten Vorschläge. Anschließend würden diese anonymisiert der Jury eingereicht, die sich in der Regel für drei Preisträger entscheide. Erst danach sei der Stadtrat gefragt, unter diesen Entwürfen den zu wählen, der umgesetzt wird. Bis zum Ausgang des Verfahrens sollten die Leipziger stärker am Projekt teilhaben, als das bisher der Fall ist, heißt es in der Mitteilung der Stadträtin.

Die Stadt hatte am Montag ihr Vorhaben zur Namensänderung konkretisiert. Demnach soll nicht wie zuvor angekündigt der gesamte Leuschner-Platz in Platz der Friedlichen Revolution umbenannt werden, sondern nur der Teil der Fläche, auf dem das geplante Freiheits- und Einheitsdenkmals stehen soll. Die Erinnerung an den Widerstandskämpfers Wilhelm Leuschner bleibe somit in der Innenstadt erhalten. Auch die Haltestelle soll ab dem 9. Oktober 2013 den Namen Platz der Friedlichen Revolution tragen.

rob

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