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Leipzigs Neujahrsbaby heißt Maya – Fritz Horst ist Sachsens erster Junge in 2016

Uniklinik vermeldet Geburtenrekord Leipzigs Neujahrsbaby heißt Maya – Fritz Horst ist Sachsens erster Junge in 2016

Das erste Leipziger Baby des Jahres 2016 heißt Maya Komoletz. Das Mädchen kam am Neujahrsmorgen um 1.16 Uhr im Uniklinikum Leipzig (UKL) zur Welt. Das UKL vermeldete indes auch einen erneuten Geburtenrekord.

Das erste Leipziger Baby des Jahres 2016 heißt Maya Komoletz

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Das erste Leipziger Baby des Jahres 2016 heißt Maya Komoletz. Das Mädchen kam am Neujahrsmorgen um 1.16 Uhr im Uniklinikum Leipzig (UKL) zur Welt – 3590 Gramm schwer und 50 Zentimeter groß. Vier Stunden später war das Baby mit seiner Mutter Michelle Komoletz (21) bereits wieder zu Hause in Neustadt-Neuschönefeld; sie war zur ambulanten Geburt ins UKL gefahren. Der stolze Vater heißt Helmi Ben Torkia (28). Der errechnete Geburtstermin war eigentlich schon der 21. Dezember gewesen; am Silvestermorgen ging es deswegen auf die Geburtstation, wo die Geburt eingeleitet wurde. Es ging alles glatt. Mutter Michelle will sich erstmal ausruhen und etwas Schlaf nachholen. Das zweite Baby des Jahres kam um 1.59 Uhr im St.-Elisabeth-Krankenhaus zur Welt; wieder ein Mädchen. Es brachte 3470 Gramm auf die Waage und war 51 Zentimeter groß. Im St. Georg wurde der erste Leipziger Junge 2016 geboren: Etienne, 47 Zentimeter groß und 3310 Gramm schwer.

Sachsens erstes Baby heißt Fritz Horst

Sachsenweit kamen die ersten Neujahrsbabys in Chemnitz zur Welt. 2016 war erst 45 Sekunden alt, da kam im DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein Fritz Horst zur Welt - 51 Zentimeter groß und 3200 Gramm schwer, wie der Leitende Oberarzt Gunter Leichsenring am Freitag berichtete. Wie bei jeder Geburt in dieser Klinik wurde auch das dritte Kind der glücklichen Eltern mit Sekt begrüßt.

Zwei Minuten nach Mitternacht wurde im Muldentalkrankenhaus Grimma Luca geboren. Nach Angaben seiner Mutter misst er 52 Zentimeter und wiegt 3640 Gramm. „Geburtstermin war eigentlich der 8. Januar“, sagte die 26-Jährige, die mit ihrem Mann schon eine dreieinhalbjährige Tochter hat. „Er ist ein Wunschkind.“

Das Universitätsklinikum Dresden vermeldete vier Geburten bis zum Vormittag. In den Kreißsälen in Görlitz, Zwickau, Plauen, Bautzen, Hoyerswerda und Zittau indes herrschte gespannte Ruhe. „Wir hatten Silvester einen Ansturm“, sagte eine Hebamme im Kamenzer Malteser Krankenhaus.

Erneuter Geburtenrekord an der Uniklinik

Das UKL vermeldete am Neujahrstag zudem einen erneuten Geburtenrekord für das zu Ende gegangene Jahr: 2774 Kinder kamen dort 2015 zur Welt – 225 mehr als im Vorjahr. Darunter waren 493 Frühgeborene. Es gab 105 mal Zwillinge und sechsmal Drillinge. Damit ist die Klinik nach eigenen Angaben die größte Geburtsklinik im Freistaat Sachsen. „Wir freuen uns sehr über den Babyboom in Leipzig und das große Vertrauen, dass die werdenden Eltern uns mit ihrer Entscheidung für eine Geburt im UKL schenken“, sagt Professor Holger Stepan, Leiter der Geburtsmedizin. 2657 Geburten betreute sein Team im letzten Jahr, das sind 201 Geburten mehr als 2014. Darunter waren 493 Frühgeburten und viele Risikoschwangerschaften.

686 kranke Neugeborene wurden im vergangenen Jahr in der neonatologischen Abteilung behandelt, darunter 117 Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm. Von diesen wogen 62 nicht einmal 1000 Gramm. Man könne auch in schwierigen Fällen viel für die Kinder tun und in den ersten Monaten wichtige Weichen für ein weitgehend gesundes Aufwachsen stellen, erklärt Professor Ulrich Thome, Leiter der Neonatologie. Zur Betreuung für Eltern und Kind gehören psychologische Unterstützung, Stillberatung und die Möglichkeit einer unterstützenden Muttermilchernährung durch die UKL-Milchbank. „Obwohl wir ein Zentrum für Risikoschwangerschaften sind, liegt unsere Kaiserschnittrate mit 26 Prozent deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt“, so Geburtsmediziner Stepan. Ermöglicht werde das unter anderem durch ein enges Zusammenspiel der Fächer sowie durch die Erfahrung der Geburtshelfer, die beispielsweise auch Steißlagen sicher auf die Welt helfen.

(mit dpa)

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