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Leipzigs OBM und Stadtrat rufen zum friedlichen Protest gegen Neonazi-Demo auf

Leipzigs OBM und Stadtrat rufen zum friedlichen Protest gegen Neonazi-Demo auf

Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat die Bürger der Stadt zum friedlichen Protest gegen einen geplanten Neonazi-Aufmarsch am Völkerschlachtdenkmal aufgerufen.

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Demo gegen den Neonazi-Aufmarsch am Völkerschlachtdenkmal im Juli 2007 (Archivfoto)

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. „Wir bitten Sie, am 20. August 2011 den Neonazis entgegenzutreten - friedlich und gewaltfrei, für Demokratie und Menschenwürde“, heißt es in einer am Montag gemeinsam mit den Stadtratsfraktionen verbreiteten Erklärung. Die Rechtsradikalen planen am Samstag vor dem Denkmal eine Kundgebung sowie Auftritte mehrerer Größen der rechten Musikszene. Bislang wird mit bis zu 500 Teilnehmern gerechnet. Es sind mehrere Gegendemonstrationen angemeldet worden.

Die Erklärung des Oberbürgermeisters und des Stadtrates im Wortlaut:

„Schon in den Jahren 2009 und 2010 haben Tausende Menschen auf friedliche Art und Weise Naziaufmärsche verhindert.

Nun planen die Neonazis erneut einen Auftritt – diesmal vor dem Völkerschlachtdenkmal. Dieses Denkmal erinnert an unsägliches, aus Kriegen hervorgegangenes Leid und mahnt die Völker zum Frieden. In seinem Schatten wollen sie ihre nationalistischen, menschenverachtenden und antidemokratischen Einstellungen in die Welt rufen.

Der Oberbürgermeister und die demokratischen Stadträte rufen die Leipzigerinnen und Leipziger auf, sich diesem Treiben gewaltfrei, friedlich und besonnen entgegenzusetzen.

Leipzig braucht Weltoffenheit und Toleranz, Demokratie und Menschenwürde.

Wir sind in unseren politischen Anschauungen unterschiedlich. Aber es eint uns der demokratische Grundkonsens, dass die Ideologie der Neonazis mit Rassismus und Antisemitismus nichts in unserer Stadt zu suchen hat.

Liebe Leipzigerinnen und Leipziger,

wir bitten Sie, am 20. August 2011 den Neonazis entgegenzutreten – friedlich und gewaltfrei, für Demokratie und Menschwürde.

Leipzig, den 15. August 2011“

dpa / maf

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