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Lokales Leipzigs Stadtrat stimmt RB-Trainingszentrum am Cottaweg mit großer Mehrheit zu
Leipzig Lokales Leipzigs Stadtrat stimmt RB-Trainingszentrum am Cottaweg mit großer Mehrheit zu
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15:16 15.12.2010
Wird das Areal am Cottaweg neue Spielstätte für RB Leipzig? Quelle: Christian Nitsche Montage
Leipzig

Ziel sei, so Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD), dass das Projekt am Cottaweg eine planungsrechtliche Grundlage bekomme. Eine 28 Hektar große Fläche in Nachbarschaft zu Lindenau und dem Auewald ist jetzt neu zu ordnen. In der Vergangenheit war von Leipziger Bürgern beklagt worden, dass Red Bull ein Geheimnis aus der Standortentwickung mache.

Für den ersten Bauabschnitt hat Red Bull bereits einen Bauantrag eingereicht. Zunächst sollen vier Fußballfelder samt temporärer Sanitär- und Umkleideräume entstehen. Baubürgermeister zur Nedden sagte, dass aufgrund der Vornutzung dieses Gebiets durch Sportstätten eine Genehmigung "nach jetzigem Kenntnisstand" möglich sei.

Insgesamt sei das Gebiet des Aufstellungsbeschlusses größer als die bisher bekannt gewordenen Bauvorhaben: "Das liegt daran, dass sich dann alle Fragen des Miteinanders bewältigen lassen". Die FDP-Fraktion setzte sich für ein ganzheitliches Verkehrskonzept mit einer "ganzheitlichen Strategie für das gesamte Stadtgebiet ein" und fand damit die Zustimmung der Stadträte.

Fragen hatte es immer wieder um das Gebiet der Kleinmesse gegeben, dessen Stellplätze im Norden des Areals an RB gehen sollen. Die Fragen, wie die Kleinmesse in das Konzept eingebunden wird, blieben heute offen.

"Geheimniskrämerei können wir nicht brauchen. Ein gutes Image ist für Red Bull und das Fußballprojekt notwendiger denn je", sagte Siegried Schlegel von Fraktion der Linkspartei. Die Linke unterstützte am Ende das Projekt genauso wie die SPD-Fraktion, die die Sorgen Lindenauer Bürger in die Ratssitzung transportierte: Von der Zukunft des Palmengarten-Varietés über den Fortbestand Lindenauer Vereinssportstätten bis zum Thema Verkehrsanbindung reichten die Fragen, berichtete SPD-Stadtrat Christian Schulze.

Vieles davon, machte Beigeordneter zur Nedden klar, werde erst im nun folgenden Planungsverfahren geregelt. In einer Mitteilung der SPD-Fraktion heißt es, die Kommunikation des Projekts sei bisher "vorsichtig formuliert - unglücklich" gewesen. Man erwarte "von der Stadtverwaltung und vom Investor, die Gesamtplanung öffentlich zu machen."

Bürgermeister zur Nedden betonte, dass mit dem Votum für den Aufstellungsbeschluss der Weg für die reguläre Bürgerbeteiligung offen sei. Er kündigte auch an, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung Teil des weiteren Verfahrens sein könne.

Evelyn ter Vehn

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