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Lokales Leipzigs Volkssolidarität baut in Lindenau ein Sozialzentrum
Leipzig Lokales Leipzigs Volkssolidarität baut in Lindenau ein Sozialzentrum
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15:30 19.05.2015
Das neue Sozialzentrum der Volkssolidarität in der Demmeringstraße 127. Die kleine graue Fläche links hinter dem stilisierten Baum markiert die eingeschossige Kindertagesstätte. Quelle: Grafik vb Architekten GmbH

Dort sprießt momentan noch Wiesengras, künftig soll es die Hausnummer 127 sein. Laut VS-Sprecher Martin Gey handelt es sich um eine Zehn-Millionen-Euro-Investition, die sich aus diversen Kredit-, Förder- und Eigenmitteln zusammensetzt. Im Sommer 2015 soll alles fertig sein.

Das Sozialzentrum vereint die stationäre Pflege, eine Tagespflegestelle und eine Sozialstation sowie die Kinderbetreuung der erweiterten Kindertagesstätte Prisma unter einem Dach. Auf drei Pflegeetagen können insgesamt 72 Menschen mit und ohne Demenzerkrankung in sechs Wohngruppen betreut werden. Und zwar nach dem "Hausgemeinschaftsprinzip": Die Bewohner leben in kleinteiligen, familienähnlichen Strukturen. So gibt es gemeinsame Wohn- und Essbereiche. "In dem Bau wirken Tagespflegestelle und Sozialstation als Bindeglieder zwischen ambulanter und teilstationärer Betreuung einerseits sowie der stationären andererseits", erklärt VS-Geschäftsführerin Christine Manz. Wer also mal erkrankungsbedingt von der einen in die andere Einrichtung wechseln muss, braucht sein gewohntes Wohnumfeld nicht verlassen.

Leipzigs Volkssolidarität pflanzt ihren Sozialbau im Leipziger Westen übrigens zwischen dort schon bestehende und von ihr betriebene Betreuungsstrukturen. In dem Carré "Lützner Straße/Saalfelder Straße/Demmeringstraße" existieren bereits jetzt das Betreute Wohnen im Forum Leipzig-Lindenau, das Seniorenbüro Alt-West samt Begegnungsstätte, das Altenpflegeheim Sonnenschein sowie die Integrations-Kita Prisma.

Die Kindereinrichtung - 2010 fertiggestellt - soll nun per Übergang mit dem neuen Sozialzentrum verbunden werden. Dabei springt sogar noch eine kleine Kapazitätserweiterung für die Prisma-Knirpse heraus - nämlich 19 Krippen- und 17 Kindergartenplätze zusätzlich.

"Alle Einrichtungen arbeiten bereits heute im Rahmen des Projektes Generationendialog eng zusammen", berichtet Gey. Das werde im Kontext mit dem neuen Sozialbau weiter befördert, erklärt der VS-Vorsitzende Olaf Wenzel. Am Standort entstehe eine wahre Versorgungskette - ausgehend von sozial-kulturellen Veranstaltungen, niedrigschwelligen Betreuungsangeboten und professioneller Sozialberatung bis hin zu sozialen Serviceleistungen im Betreuten Wohnen, in punkto Pflege und Betreuung.

Mit dem neuerlichen Projekt würden zugleich rund 50 neue Arbeitsplätze für Pflegefach- und -hilfskräfte, pädagogische Fachkräfte, Service- sowie Verwaltungsangestellte geschaffen. Die Bewerbungsverfahren dafür sollen in der zweiten Jahreshälfte 2014 beginnen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.10.2013
Raulien, Angelika

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