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Lokales Leipzigs Zoo freut sich über gesunden Nachwuchs bei den Roten Pandabären
Leipzig Lokales Leipzigs Zoo freut sich über gesunden Nachwuchs bei den Roten Pandabären
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12:51 22.08.2013
Die beiden acht Wochen alten Roten Pandas wurden am Donnerstag geimpft. Quelle: dpa
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Leipzig

„Den Kleinen geht es blendend“, sagte die Pflegerin, nachdem die Geschwister vom Tierarzt ihren Erkennungs-Chip und ihre erste Staupe-Impfung verpasst bekommen hatten. 750 und 800 Gramm wiegen die kleinen Fellknäuel inzwischen.

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Leipzig. Niedlich, quietschig und kerngesund: Der jüngste Nachwuchs der Roten Pandabären im Leipziger Zoo hat seinen ersten Gesundheitscheck hinter sich. Die beiden acht Wochen alten Jungtiere schauten am Donnerstag etwas scheu, aber putzmunter vom Arm der Tierpflegerin Juliane Ladensack und ließen die Untersuchung brav über sich ergehen. „Den Kleinen geht es blendend“, sagte die Pflegerin, nachdem die Geschwister vom Erkennungs-Chip und Impfung bekommen hatten.

Zoobesucher können das kleine Weibchen und ihren Bruder jedoch noch nicht bewundern. „Die beiden leben noch in kleinen Kisten, krabbeln ein bisschen und werden von ihrer Mutter Lilo gesäugt“, sagte Ladensack. Namen haben sie bisher auch noch nicht. Es ist bereits der zweite Nachwuchs für Lilo und ihren Partner Zimai im Leipziger Zoo. „Das Paar lebt seit drei Jahren zusammen“, sagte Zookurator Ruben Holland. „Nach dem zweiten Wurf können wir davon ausgehen, dass es wieder mit Nachwuchs klappt.“ Auch im Zoo von Görlitz hatte es kürzlich Nachwuchs bei den Roten Pandas gegeben.

Die scheuen Roten Pandabären leben eigentlich rund um den Himalaya und gelten als bedrohte Tierart. Experten gehen davon aus, dass nur noch rund 10.000 Tiere in Freiheit leben. Mit internationalen Zuchtprogrammen versuchen Zoos, die Art zu erhalten. Die Bären werden auch Feuerfuchs genannt und sehen diesen Tieren deutlich ähnlicher als ihrem Namensvetter, dem Großen Panda. Gemeinsam haben sie mit den weiß-schwarzen Riesen jedoch ihre Lieblingsspeise: den Bambus.

dpa

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