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Lokales Leipzigs neuer Funkturm erhält Spitze per Helikopter
Leipzig Lokales Leipzigs neuer Funkturm erhält Spitze per Helikopter
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19:26 26.10.2015
Ein Hubschrauber hat dem neuen Leipziger Funkturm am Montagvormittag die Spitze aufgesetzt. Quelle: Holger Baumgärtner
Leipzig

 Ein Hubschrauber hat dem neuen Leipziger Funkturm am Montag die Spitze aufgesetzt. Mit dem Aufbau der dreiteiligen Sende-Antenne einschließlich eines Blitzschutzkorbs erreichte der Koloss im Messegrund seine endgültige Höhe von 191 Metern. Zahlreiche Schaulustige beobachteten die Installation der rot-weißen Spitze an der Richard-Lehmann-Straße.

Der an den Pariser Eiffelturm angelehnte Sendemast ist nun das höchste Bauwerk im inneren Stadtbereich. Er überragt das City-Hochhaus (Höhe mit Antenne 155,40 Meter) um rund 36 Meter. Höher ist nur noch der Schornstein des Stahl- und Hartgusswerkes Knautnaundorf mit 205 Metern. Mit dem Koloss bekommt Leipzig auch einen neuen Rekord: Er ist nun der höchste für funktechnische Zwecke errichtete freitragende Stahlfachwerkturm Deutschlands.

Mit einem Hubschrauber wurde am Montag die Antenne auf dem neuen Funkturm im Leipziger Messegrund montiert. Der Stahlkoloss ist mit nun 191 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Fotos: Holger Baumgärtner

Sendeanlage für hochauflösendes DVB-T2

Der Turm soll im März 2016 in Betrieb gehen und perspektivisch für die Verbreitung des neuen hochauflösenden digital-terrestrischen Antennenfernsehens (DVB-T2) genutzt werden. Zunächst muss dafür aber noch die entsprechende Hardware installiert werden, anschließend folgt eine Testphase. Die bisherige DVB-T-Anlage auf dem Stadtwerke-Schornstein an der Arno-Nitzsche-Straße (160 Meter) hatte nur eine befristete Ausnahmegenehmigung.

Der Sendemast überragt Leipzigs Skyline und soll die Antenne auf dem Stadtwerke-Schornstein (links) ersetzen. Quelle: dpa

Der neue Stahlgittermast wurde in einer Bauzeit von nur einem halben Jahr durch die Berliner Spezialfirma Steffens & Nölle errichtet. Das bereits 1893 gegründete Unternehmen hatte unter anderem den Berliner Funkturm (1926) errichtet. Bauherr ist die Deutsche Funkturm GmbH, eine Telekom-Tochter. Gegen die Konstruktion hatte es im Vorfeld Kritik vom Verein der Freunde Marienbrunns gegeben, die ihn als Katastrophe für das umliegende Gartenstadtensemble bezeichneten.

Von nöß/hb/mro

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