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Lokales Leipzigs neues Verkehrskonzept steht ab sofort zur Diskussion - Falschparker im Visier
Leipzig Lokales Leipzigs neues Verkehrskonzept steht ab sofort zur Diskussion - Falschparker im Visier
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23:59 29.01.2014
Für die Fernbus-Haltestelle in der Goethestraße soll ein neuer Standort am Hauptbahnhof gefunden werden. Quelle: André Kempner

Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Fußgänger: Um die "Barrierefreiheit" von Fußwegen zu sichern, will die Stadt nach dem jüngsten Vorbild in Schleußig verstärkt "bauliche Maßnahmen zur Erschwerung des Falschparkens" ergreifen. Geplant sei eine "konsequente Ahndung von Verstößen gegen die Parkdisziplin, insbesondere das Gehwegparken oder an Einmündungsbereichen und Querungsstellen".

Radfahrer: Vor allem in den äußeren Ortsteilen sind zusätzliche Radwege vorgesehen, im Innenstadtbereich gibt es mit separaten Schnelltrassen in Gohlis, dem Parkbogen Ost und auf dem Areal südlich vom Bayerischen Bahnhof drei große Projekte. Nur in Tempo-30-Zonnen sollen sich Rad- und Autofahrer zukünftig eine Spur teilen, sonst mindestens Schutzstreifen aufgemalt werden.

Bahnen und Busse: Durch den City-Tunnel und alles, was damit zusammenhängt, soll der Anteil des ÖPNV von jetzt knapp 20 auf 23 Prozent im Jahr 2015 steigen - danach dieses Niveau halten. Beim Straßenbahnnetz der LVB werden alle "Untersuchungsstrecken" - außer Linie 9 nach Markkleeberg - vom Damoklesschwert der Streichung befreit. Im Gegenteil kamen nun Linienverlängerungen in Thekla sowie zum Parkkrankenhaus in Probstheida als aktuelle Ziele hinzu. Am Hauptbahnhof soll ein Knoten für Reise-, Fern- und Linienbusse aus ganz Mitteldeutschland entstehen - mit leichtem Umstieg zu den Zügen.

Autos: Planungen für den vierspurigen Mittleren Ring werden nur noch teilweise umgesetzt. Die Trassen durch Parthenaue oder südlichen Auenwald sind gestorben, ein Lückenschluss zwischen Gustav-Esche-Straße und B6 im Norden wird noch geprüft. Im Südosten soll die Option auf eine lediglich zweispurige Trasse am Bahndamm für zehn Jahre erhalten bleiben. Die Stadt möchte mehr Brücken und Straßen sanieren, außerdem den Wirtschaftsverkehr (auch zu Lasten privater Autofahrten etwa im Bereich der City) fördern, weil dort viel Potenzial für Elektroantriebe bestehe.

Debatte: Der Step-Entwurf steht im Internet unter www.leipzig.de/verkehrsplanung. Alle Leipziger sind eingeladen, bis 7. März ihre Hinweise zu mailen an: step-verkehr@leipzig.de.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.01.2014

Jens Rometsch

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