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Libellenart "Grüne Keiljungfer" zum Leipziger Auwaldtier des Jahres 2014 gekürt

Libellenart "Grüne Keiljungfer" zum Leipziger Auwaldtier des Jahres 2014 gekürt

Das Leipziger Auwaldtier des Jahres 2014 ist eine Libellenart: die Grüne Keil- oder Flussjungfer, "Ophiogomphus cecilia", wie der Wissenschaftler sagt. Die Kür vollzog Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) gestern in der Aula der Internationalen Schule Leipzig vor rund 100 Gästen.

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Die Grüne Keil- oder Flussjungfer, wie sie in natura zu finden ist.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Der Name "Keiljungfer" bezieht sich auf den Körperbau der Libelle, ist ebenso korrekt wie Flussjungfer und vor allem in Sachsen gebräuchlich. "Aufgrund ihrer typischen Färbung mit grüner Brust und schwarz-gelbem Unterleib handelt es sich um eine gut zu erkennende Art", erläuterte Rosenthal.

Die Grüne Keiljungfer ist ein Insekt, das in den vergangenen zehn Jahren einen positiven Bestandstrend im Lebensraum Leipziger Auwald erlebt hat, somit zum festen Inventar des Ökosystems zählt. Das Tier der Unterordnung Großlibelle gehört zu den insgesamt 52 Libellenarten, die im Stadtgebiet existieren. Fünf davon sind allerdings verschollen, das heißt nicht mehr auffindbar. Im Freistaat gibt es dem aktuellen Forschungsstand nach 68 Libellenarten, in Deutschland 81, europaweit etwa 90 und weltweit knapp 6000 Arten.

Mit einem Insekt löst das aktuelle Auwaldtier die Klasse der Schnecken ab. 2013 wurde die Ufer-Laubschnecke (Pseudotrichia rubiginosa) gewählt. Die gestrige Bekanntgabe fiel traditionsgemäß auf den Tag des Leipziger Auwaldes, diesmal schon der 20.. Mit Blick auf die biologischen Besonderheiten des Naturschutzgebietes wurde 1994 anlässlich des zweiten Leipziger Auensymposiums der 16. April zum jährlichen Tag des Leipziger Auwaldes erklärt. 1995 gab es mit dem Gefleckten Aronstab die erste Auwaldpflanze des Jahres. Das erste Auwaldtier war 1996 der Moorfrosch (Rana arvalis).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.04.2014

Felix Kretz

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