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Linke fordert mehr Geld für Sanierung maroder Leipziger Sportstätten

Sportpolitik Linke fordert mehr Geld für Sanierung maroder Leipziger Sportstätten

Zweieinhalb Jahre haben externe Fachleute und Mitarbeiter der Stadtverwaltung am Leipziger Sportstättenprogramm 2024 gesessen. 800.000 Euro sind darin für die Sanierung maroder Anlagen vorgesehen. Zu wenig, sagt die Linke.

Adam Bednarsky (Die Linke).

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die Linke verlangt von der Kommune mehr Engagement für die maroden Sportstätten Leipzigs. Mit Blick auf das im Juni vorgestellte Sportprogramm der Stadtverwaltung, in dem Neubauten und Sanierung bis 2024 geplant werden, fordert die Partei einen noch stärkeren Fokus auf Bestandssanierung. Statt der geplanten 800.000 Euro für die investive Sportförderung sollte dafür deutlich mehr eingeplant werden, hieß es am Donnerstag.

Laut Stadtrat Adam Bednarsky, sportpolitischer Sprecher seiner Partei, weisen 67 der 75 Sportanlagen in Leipzig mindestens deutliche Mängel auf. Die aktuell eingeplanten Mittel könnten den fortschreitenden Substanzverlust nicht aufhalten. „Aktuell gehen neben jedem Euro, den wir in die Leipziger Sportanlagen investieren, zwei Euro durch den Substanzverlust verloren. Die Leipziger Sportvereine kommen nicht mehr hinterher, die Stadt Leipzig muss dringend mehr investieren“, sagte Bendnarsky.

Die investive Sportförderung sei dabei der richtige Weg, auf dem unter der Federführung der Sportvereine und durch Drittmittelfinanzierung schon in der Vergangenheit viel geschafft wurde. Jeder Euro, der durch die Stadt Leipzig mehr investiert wird, könne Mittel des Freistaates und der Vereine ergänzt werden. „Wir verschenken als Stadt jedes Jahr viel Geld und Engagement, denn die Anträge auf investive Sportförderung übersteigen die bereitgestellten Mittel jedes Jahr um den Faktor Vier“, so die Stellungnahme der Linkspartei.

Angesichts der anstehenden Haushaltsverhandlungen für die Jahre 2017 und 2018 wünscht sich Bednarsky, dass Vereine und Fachverbände intensiv in den Diskussionsprozess um das Sportförderprogramm eingebunden werden. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, endet die Frist für beantragte Sport- und Investitionsförderung am 30. September.

Von mpu

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