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Links-Autonome: Protestzug gegen Polizei am 30. Dezember

Links-Autonome: Protestzug gegen Polizei am 30. Dezember

Nach regelmäßigen Silvester-Krawallen von Autonomen am Connewitzer Kreuz will die linksextreme Szene dieses Jahr schon einen Abend früher durch die Stadt ziehen.

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Für den 30. Dezember hat das Bündnis Ladenschluss eine Demonstration angemeldet, mit der die Organisatoren unter anderem gegen „Polizeigewalt“ protestieren wollen.

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Für den 30. Dezember ist eine Demonstration angemeldet, mit der die Organisatoren unter anderem gegen „Polizeigewalt“ protestieren wollen.

Angemeldet wurde der Umzug vom  Bündnis Ladenschluss, bestätigte Ordnungsamtschef Helmut Loris gestern auf LVZ-Anfrage. Die Veranstalter rechnen mit etwa 300 Teilnehmern. Unter dem Motto „Ich lass mich doch hier nicht verarschen!“ wollen die Demonstranten von 18 bis 24 Uhr durch den Leipziger Süden und Teile des Stadtzentrums ziehen. Die Route führt von Schumannplatz über Scharnhorststraße, Karl-Liebknecht-Straße, Windmühlenstraße, Emilienstraße, Riemannstraße, Bernhard-Göring-Straße, Schenkendorfstraße, August-Bebel-Straße, Selneckerstraße, Wiedebachstraße bis zum Wiedebachplatz.

In ihrem weitschweifigen Demo-Aufruf wenden sich die Organisatoren gegen „staatliche Repression“, welche für sie unter anderem darin besteht, dass die Polizei alljährlich in der Silvesternacht mit einem massiven Aufgebot im Szeneviertel Connewitz zur Stelle ist. „Das heißt dann meist, dass betrunkene Jugendliche und feiernde Anwohner von knüppelnden Polizisten den Schlagstock zu spüren bekommen“, so die Verfasser. „Der schwingende Polizeiknüppel, die auf dich zielende Kamera und der Bußgeldbescheid wegen Lärmbelästigung sind Ausdruck einer ordnungsliebenden, autoritären Gesellschaft.“

Angemeldet ist die Demo für die Zeit von 18 bis 24 Uhr, unterwegs sind mehrere Zwischenkundgebungen geplant. Die Polizei muss somit einen zusätzlichen Termin verkraften - und das ausgerechnet in der ohnehin angespannten Zeit zum Jahreswechsel. Allein am Connewitzer Kreuz sind jedes Jahr mehrere Hundertschaften damit beschäftigt, enthemmte Chaoten in Schach zu halten. Voriges Jahr gelang dies relativ gut. 2007 waren hingegen 46 Beamte im Einsatz verletzt worden, hatten meterhohe Barrikaden gebrannt, waren Löschtrupps mit Steinen und Flaschen beworfen worden. Polizeipräsident Horst Wawrzynski vor Jahresfrist: „Man sieht uns dort als potenziellen Gegner.“

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Nach regelmäßigen Silvester-Krawallen von Autonomen am Connewitzer Kreuz will die linksextreme Szene in diesem Jahr schon einen Abend früher durch die Stadt ziehen. Für den 30. Dezember ist eine Demonstration angemeldet, mit der die Organisatoren unter anderem gegen "Polizeigewalt" protestieren wollen.

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Frank Döring

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