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Lokales Lösung im Unister-Streit in Sicht: Unternehmen will in Leipzig bleiben
Leipzig Lokales Lösung im Unister-Streit in Sicht: Unternehmen will in Leipzig bleiben
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00:00 23.02.2010
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Leipzig

n. Das sagte Unister-Chef Thomas Wagner nach dem Treffen mit Oberbürgermeister Burkhard Jung sowie Baubürgermeister Martin zur Nedden (beide SPD). "Der erste Schritt in Richtung einer Lösung ist getan", freute sich Wagner. "Herr Jung und Herr zur Nedden haben uns einen konstruktiven Lösungsansatz vorgestellt, der nun durch unser Architekturbüro ausgestaltet wird. Beide haben Unister ihre volle persönliche Unterstützung beim Gang dieses Entwurfs durch die Gremien zugesichert."

Konkret wird das Leipziger Architekturbüro Luka Kalkof schon bis morgen Abend einen überarbeiteten Entwurf vorlegen. Dieser dürfte weniger Baumasse in Richtung der Nachbarhäuser am Brühl und in der Ritterstraße enthalten. Zudem soll eine starke Trauflinie an allen drei Fassadenfronten ausgebildet werden, so dass die Dachgeschosse optisch zurücktreten. Auf die Frage, ob Unister beim geplanten Eingangsbereich an der Ecke Brühl/Goethestraße bei einer Höhe von 36,8 Metern bleiben könne, sagte zur Nedden gestern: "Wir haben immer deutlich gemacht, dass es uns nicht um einen Meter mehr oder weniger geht, sondern um den Gesamteindruck des Gebäudes. Wenn der Gedanke des Sich-Einfügens in die Nachbarschaft erfüllt ist und die politischen Gremien zustimmen, werden wir schnell die Baugenehmigung erteilen."

Oberbürgermeister Jung betonte, Erhalt und Schaffung neuer Arbeitsplätze hätten für die Stadt Leipzig "eine sehr hohe Priorität". Deshalb sei die Kommune unter anderem bereit, bei diesem Projekt auf einen Teil der 20 Prozent Wohnfläche zu verzichten, die normalerweise bei jedem Neubau-Vorhaben in der Leipziger City erfüllt werden müssen. Ungeachtet persönlicher Angriffe in den vergangenen Tagen wolle die Stadt Unister helfen, ihr Flächenproblem zu lösen, so Jung.

Jens Rometsch

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