Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Lokführerstreik: Deutsche Bahn fährt auch nach 21 Uhr weiter nach Ersatzfahrplan
Leipzig Lokales Lokführerstreik: Deutsche Bahn fährt auch nach 21 Uhr weiter nach Ersatzfahrplan
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:07 23.04.2015
Verwaiste Bahnsteige während eines Bahnstreikes in Dresden. (Archivfoto) Quelle: dpa
Anzeige
Leipzig

Das habe DB Regio Südost so entschieden, um dafür am Freitagmorgen einen reibungslosen Zugverkehr ermöglichen zu können.

 „So haben wir die Gewähr, dass die Fahrzeuge dort stehen, wo wir sie zu Betriebsbeginn brauchen“, sagte ein Bahnsprecher in Leipzig. Der Ausstand der Lokführer sollte im Personenverkehr am Donnerstagabend um 21 Uhr enden. In anderen Regionen Deutschlands wollte die Bahn den Verkehr danach schon wieder hochfahren.

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fuhren während des Streiks am Mittwoch und Donnerstag nur noch 20 Prozent der Regionalzüge. Der Fernverkehr war ebenfalls extrem ausgedünnt. Der eigens erstellte Ersatzfahrplan funktioniere aber gut, sagte der Bahnsprecher. Anders als beim vorigen Streik, als die Waggons recht leer blieben, seien die Züge diesmal ganz gut gefüllt. „Offensichtlich sind die Reisenden so informiert und routiniert, dass sie die Züge aus dem Ersatzfahrplan nutzen.“

Weil sich auch am Donnerstag mehr Lokführer zum Dienst gemeldet hätten, habe die Bahn etwa 90 zusätzliche Verbindungen anbieten können. Am Freitagmorgen sollte der Zugverkehr im Südosten dann wieder normal rollen. „Es ist nicht auszuschließen, dass es in Einzelfällen noch zu Verspätungen kommt“, sagte der Bahnsprecher. Allerdings sei der Anspruch der Bahn ein reibungsloser Start.

LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach der Komplettsanierung ist die denkmalgeschützte Turnhalle an der Georg-Schumann-Straße am Mittwoch wieder in Betrieb genommen worden. Wie Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) mitteilte, kostete die Erneuerung rund 1,55 Millionen Euro und damit 200.000 mehr als ursprünglich geplant.

22.04.2015

Mit der siebten Streikwelle seit vorigem Sommer haben die Lokführer der Gewerkschaft GDL erneut für Zugausfälle und Behinderungen gesorgt. Wegen des Streiks fuhren am Mittwoch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kaum Fernzüge.

22.04.2015

Statt einen Vermieter zu bezahlen, ein Haus einfach als Gemeinschaft kaufen und verwalten – viele junge Menschen träumen vom eigenen Wohnprojekt. In Leipzig haben sich in den vergangenen Jahren viele sogenannte Hauskollektive etabliert.

22.04.2015
Anzeige