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Lokales Neuschnee zum kalendarischen Frühlingsanfang in Leipzig
Leipzig Lokales Neuschnee zum kalendarischen Frühlingsanfang in Leipzig
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10:52 20.03.2018
Der Winter bringt am Dienstag (20.3.) wieder Schnee nach Leipzig. So heftig wie am Wochenende (Foto) wird es aber wohl nicht.  Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Zum kalendarischen Frühlingsanfang soll es in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erneut schneien. „Es ist kälter als im März üblich“ sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstagmorgen. Der maximale Durchschnittswert sei im März neun Grad. Mit gerade mal einem Grad plus im Laufe des Dienstages liegen die Temperaturen nach Angaben des DWD also weit darunter. Im Lauf des Dienstages erwarten die Meteorologen in allen drei Bundesländern nochmals Schnee.

Insgesamt seien die kalten Temperaturen im März aber nichts ungewöhnliches. Bevor der Frühling komme, habe es immer wieder einen Kälteeinbruch gegeben. Am Montag zeigte die Messstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Flughafen Leipzig-Halle noch minus 9,4 Grad an. Für einen 19. März war das eine Top-Tiefkühl-Performance, listeten die Meteorologen auf. Nur am 4. März 1987 war es noch kälter. Da sanken die Nachttemperaturen sogar auf minus 16,6 Grad.

Der heftige Wintereinbruch am Wochenende sorgte auch am Montag noch für Ausfälle und Verspätungen bei den S-Bahnen. Am Montag trauen sich zwar die Spitzen der Frühblüher schon wieder durch die Schneedecke. Doch wann ist endlich Schluss mit den Eiskapriolen?

März-Winter in Leipzig – am Montag von der sonnigen Seite. Quelle: Evelyn ter Vehn

„Es geht aufwärts mit den Temperaturen, aber ganz langsam“, sagt DWD-Wetterexperte Thomas Hain gegenüber LVZ.de. Die Sonne habe tatsächlich schon viel Energie, doch die versteckt sich am Dienstag gleich wieder hinter dichter Bewölkung, die von Norden aufzieht. „Ab dem Mittag kann es wieder schneien“, so Hain.

Neuschnee in Leipzig

Die Meteorologen sagen ein bis drei Zentimeter Neuschnee für die Messestadt voraus. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt werde die weiße Pracht auch vielerorts liegenbleiben. Die gute Nachricht: Die Gefahr von Schneeverwehungen wie am Wochenende sei nicht sehr groß, da kaum Wind wehe, so Hain weiter.

Rückblick: Wintereinbruch am Buchmesse-Wochenende:

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Wintereinbruch am Buchmessesonnabend in Leipzig: Der Schnee sorgte seit den frühen Morgenstunden für Behinderungen. Die LVB fuhren nicht nach Fahrplan, die Bahn sperrte den Hauptbahnhof, Buchmessebesucher kamen verspätet in die Ausstellungshallen. Gefreut hat es aber die Kinder: Sie konnten nach Herzenslust rodeln.

Am Mittwoch zeigt der März-Winter wieder seine sonnige Seite, voraussichtlich bei bis zu fünf Grad Plus. Doch auch das schöne Wetter hat Tücken. Weil nachts die Temperaturen weiter in den Keller fallen, etwa bei minus zwei bis drei Grad liegen werden, gefriert die Nässe. Deshalb heißt es am Donnerstagmorgen für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger: Extrem vorsichtig sein, die Straßen können glatt werden.

Umstellung auf Sommerzeit

Bis zum Wochenende bleiben die Aussichten dann ungemütlich. Es kann abermals schneien, vermischt mit Regen, die Temperaturen erreichen am Tag laut Prognosen dann fünf bis sechs Grad, doch die Nächte bleiben frostig.

Das Wochenende wird immerhin freundlich, und das Quecksilber steigt auf zehn Grad. Wer bei diesen Temperaturen schon angrillen möchte, hat zumindest länger Tageslicht. In der Nacht zu Sonntag wird die Uhr eine Stunde vorgestellt auf die Sommerzeit.

Von Evelyn ter Vehn

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