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Lokales Mehr Computerpower für Big-Data-Zentrum an Leipzigs Uni
Leipzig Lokales Mehr Computerpower für Big-Data-Zentrum an Leipzigs Uni
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07:00 07.09.2016
Professor Erhard Rahm leitet seitens der Leipziger Uni das gemeinsam mit der TU Dresden betriebene Big-Data-Kompetenzzentrum. Quelle: Foto: André Kempner
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LEIPZIG


Für dieses Jahr wird am URZ noch die Lieferung des Sirius-Clusters mit zwei Memory-Servern erwartet, die alleine in ihren Hauptspeichern je sechs Terabyte Daten bunkern können. Solche Mengen fallen beispielsweise bei der Erforschung von Genomen oder Krankheitsmarkern an. Beides sind Felder, in die sich die im Scads vereinten Experten unter anderem einbringen. Vor zwei Jahren war das Big-Data-Zentrum als Gemeinschaftsprojekt der Unis in Leipzig und Dresden mit einem Fördervolumen von 5,6 Millionen Euro an den Start gegangen. Galaxy, Sirius und Zubehör schlagen jetzt mit rund 1,3 Millionen Euro zu Buche.

Zum Scads-Konsortium gehören noch das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und das Max-Planck-Institut für Zellbiologie und Genetik, die in Dresden ansässig sind. Hinzu gesellen sich eine Vielzahl assoziierter Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter die Leipziger Data Virtuality GmbH und das Logistik-Netzwerk Leipzig-Halle.

Die neuen Galaxy-Server, die sowohl für die Grundlagen-, als auch die angewandte Forschung eingespannt werden, sind in einer Shared-Nothing-Architektur konfiguriert. Rahm: „Im Verbund liegt ihre Leistungsstärke. Die Performance kommt aus der Parallelverarbeitung.“ Aufgesetzt ist dabei meist eine Software-Technik namens Hadoop, auf deren Basis Rahm mit seinem Team ein Vorhaben mit der Kennung Gradoop vorantreibt. Es zielt auf die schnelle Analyse vernetzter Daten, die – wie bei Facebook – von hoher Beziehungsdynamik geprägt sind. Mit den Themen Datenintegration, Wissensextraktion und Visualisierung hat das Scads drei feste Standbeine und strahlt stark aus: In die Lebens- und Umweltwissenschaften, die Werkstoffkunde oder die digitalen Geisteswissenschaften. Der gute Ruf des Zentrum hat sich schon international herumgesprochen und sorgt für Echo.

Von Mario Beck

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