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Lokales Mehr Platz für 30.000 Stieleichen: Im Leipziger Stadtwald werden Bäume gefällt
Leipzig Lokales Mehr Platz für 30.000 Stieleichen: Im Leipziger Stadtwald werden Bäume gefällt
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19:41 01.09.2011
In einigen Teilen des Leipziger Stadtwaldes werden demnächst Bäume gefällt. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Auf diese Weise werde Platz für den verbleibenden Baumbestand und 30.000 Neuanpflanzungen geschaffen. Im Auwald soll so das Wachstum von Pflanzen gefördert werden, die in Deutschland selten geworden oder vom Aussterben bedroht sind.

Der größte Teil der Flächen, die in der nächsten Zeit gepflegt werden sollen, befinden sich in den Gebieten Burgaue, Polenz und Connewitzer Holz bei den Gehegen des Wildparkes Leipzig. Ein Teil der Bäume wird gefällt, damit die übrigen mehr Platz zum Wachsen haben und sie zudem stabiler stehen. Durch das dann höhere Nährstoff-, Wasser- und Lichtangebot sollen die Bäume schneller stärkere Durchmesser erreichen.

Im Anschluss an die Fällarbeiten plant die Stadtforstverwaltung, 30.000 Stieleichen zu pflanzen. Diese ökologisch wichtige Baumart könne sich nicht natürlich verjüngen, so die Stadt. Damit für die Eichen Platz entsteht, werden vorrangig Eschen und Ahornbäume gefällt und die entstehenden kleinen Freiflächen zur Neuanpflanzung genutzt. Nach Abschluss der Arbeiten sollen Zäune gebaut werden und die Kulturpflegearbeiten stattfinden.

Die Bewirtschaftung des Auenwaldes diene der Erhaltung des Ökosystems, heißt es aus dem Umweltamt. Würde sie nicht mehr stattfinden, wäre eine extreme Artenarmut die Folge. Alle Arbeiten im Stadtwald seien mit Naturschutzverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen abgestimmt, die die Arbeiten kritisch begleiten.

Auch im Landschaftspark „Goldene Hufe" in Paunsdorf wird ab 5. September gearbeitet. Im Südostteil des Lärmschutzwalls, zwischen dem Kiebitzquartier und der Autobahn 14, werden eine Regenwasserableitung und Wege angelegt. Damit soll Erosion an den Hängen verhindert und ein Böschungsrelief gestaltet werden.

Wie das Amt für Stadtgrün und Gewässer am Donnerstag mitteilte, umfasst dieser erste Bauabschnitt rund ein Viertel der Hangflächen des gesamten Walls. In den nächsten Jahren folgen die übrigen Flächen. Der Landschaftspark soll einen zunächst offenen, später waldartigen Charakter tragen. Erste Bäume sollen an den Regenwassermulden gepflanzt werden.

Ines Christ

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