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Lokales Mexiko ist Weltmeister – 32 Schulen kämpfen bei ihrer Fußball-WM um den Titel
Leipzig Lokales Mexiko ist Weltmeister – 32 Schulen kämpfen bei ihrer Fußball-WM um den Titel
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17:50 02.06.2010
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Leipzig

Das WM-Halbfinale ist erreicht. Das ist kein Rückblick auf eine vergangene Fußball-Weltmeisterschaft: Am Mittwoch spielten in der Soccer-World an der Alten Messe 32 Schulen aus der Leipziger Region eine Mini-WM.

Jede Schule, beteiligt waren Kinder des Jahrgangs 1997 oder jünger, repräsentierte dabei ein Land, das tatsächlich bei der großen WM in Südafrika dabei ist. Die zu vertretende Mannschaft wurde den Schulen von den Sportstars Anne Ulbricht und Ronny Kujat während einer Show im April zugelost.

„Wir als Sportschule haben mehr zu verlieren als die anderen“, sagte der 13 Jahre alte Maximilian vom Sport-Gymnasium Leipzig schon während des Viertelfinals. „Deshalb wollen wir gewinnen. Der zweite Platz wäre schon eine Enttäuschung.“ Maximilian und seine Mitspieler setzten sich tatsächlich durch: Das Sport-Gymnasium, das als Mexiko auflief, setzte sich im Finale mit 3:0 gegen Chile alias Sport-Mittelschule Leipzig durch. Dritter wurde Dänemark, das Gymnasium Engelsdorf. Die Neue Nikolaischule als Griechenland beendete das Turnier als Vierter. 

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Als Griechenland sich im Elfmeterschießen durchsetzt, ist der Jubel riesig. Die Spieler laufen auf ihren Torhüter zu. Es bildet sich eine Traube im Tor der jungen Hellenen. Das WM-Halbfinale ist erreicht. Das ist kein Rückblick auf eine vergangene Fußball-Weltmeisterschaft: Am Mittwoch spielten in der Soccer-World an der Alten Messe 32 Schulen aus der Leipziger Region eine Mini-WM.
Für die ersten drei Sieger gab es Medaillen und je nach Platzierung WM-Fanartikel, -maskottchen oder –bälle. Alle anderen Mannschaften erhielten Urkunden. So auch Honduras, für das die Dinter-Mittelschule Borna spielte und den 17. Platz belegte. „Es ist cool, für Honduras zu spielen. Da hat man so ein WM-Gefühl“, sagte der 12-jährige Sven. „Alles hat bei diesem Turnier Spaß gemacht, nur die Niederlagen nicht.“

Gespielt wurde nach der offiziellen Gruppeneinteilung und dem Turniermodus – wie schon beim ersten Turnier dieser Art 2006. Der Unterschied zu der großen WM: Auch die Plätze hinter den besten vier Mannschaften wurden am Mittwoch ausgespielt. Eine Partie dauerte jeweils zehn Minuten.

Die Mini-WM, die von der Sächsischen Bildungsagentur veranstaltet wurde, sollte kein Omen für das große Turnier in Südafrika sein. Deutschland (M.G. Lichtwer-Gymnasium Wurzen) wurde Neunter. Allerdings mit einem 1:0-Erfolg im Klassiker gegen die Niederlande. Und eine Mannschaft reiste gar nicht erst an: Nordkorea. Auch das passiert bei den großen Kickern hoffentlich nicht.

Michael Dick

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