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Lokales Millionen-Summe aus „Stadtumbau Ost“ für Leipziger Baumwollspinnerei
Leipzig Lokales Millionen-Summe aus „Stadtumbau Ost“ für Leipziger Baumwollspinnerei
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14:19 03.05.2016
Halle 7 auf der Leipziger Baumwollspinnerei wird saniert. (Archivbild) Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Das Kulturzentrum Leipziger Baumwollspinnerei wird mit 7,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ gefördert. Mit dem Geld soll die Halle 7, das letzte noch ungenutzte Gebäude des ehemaligen Fabrikareals, saniert werden. „Die Leipziger Baumwollspinnerei mit ihren Ateliers und Galerien lebt ihr Motto ‚from cotton to culture‘ und ist längst zum Mekka für Liebhaber der modernen Kunst aus aller Welt geworden“, begründete Innenminister Markus Ulbig die Entscheidung.

Gemeinsam mit Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos) und Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) unterzeichnete Ulbig am Dienstag eine entsprechende Städtebauliche Vereinbarung im Neuen Rathaus in Leipzig.

Nach der Sanierung sollen in der Halle 7 Spielstätten verschiedener Theater - darunter das LOFFT, das Leipziger Tanztheater und das Theater der Jungen Welt - sowie das Naturkundemuseum untergebracht werden. Insgesamt werden die Arbeiten rund zwölf Millionen Euro kosten, teilte das sächsische Innenministerium mit.

In der Leipziger Baumwollspinnerei haben sich zahlreiche international renommierte Künstler wie zum Beispiel Neo Rauch mit ihren Ateliers und Galerien niedergelassen.

Gefördert durch das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ flossen bereits Millionen in die städtebauliche Erneuerung, beispielsweise im Leipziger Osten. Bis 2020 sollen außerdem Mittel in zwölf weitere Projekte fließen, die sich auf Bildung und Beschäftigung der Bürger fokussieren.

Von jhz / dpa

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