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„Miss Scheibenholz“ 2017 ist eine Berlinerin

Moderenntag „Miss Scheibenholz“ 2017 ist eine Berlinerin

Eine Veranstaltungsmanagerin aus Berlin und der Inhaber eines Brautmodegeschäfts aus Leipzig sind am Sonntag zu „Miss und Mister Scheibenholz 2017“ gekürt worden. Modelagent Peyman Amin, bekannt aus „Germany’s Next Topmodel“, überreichte die Modetrophäen.

Mit Modemut und Stilgespür wurden Jerry Wieczorek aus Leipzig und Viola Bösebeck aus Berlin „Mister und Miss Scheibenholz“ 2017.
 

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Leipzig. Die neue „Miss Scheibenholz“ gewann in einem zehn Jahre alten Outfit die Herzen der Jury: So lange lag der blau gestreifte Overall bei Viola Bösebeck im Schrank. Nie bot sich der richtige Anlass, das besondere Stück zu tragen, das sie sich seinerzeit in einer Berliner Boutique gekauft hatte – außer in Blau übrigens auch noch in der Farbe Rot. Gestern passte alles: das Wetter, der Anlass und die Laune. So führte die 37-jährige Berlinerin ihren Overall zum allerersten Mal aus, zeigte viel Haut und Lässigkeit – und holte sich damit die Modetrophäe der Leipziger Galopprennbahn. „Ich habe hier ein Foto für dich“, lachte Modelagent Peyman Amin und überreichte der strahlenden Gewinnerin das Foto, mit dem sie sich beworben hatte, sowie einen Modegutschein über 200 Euro. „Sie hat einen Wahnsinnskörper und eine Wahnsinnsausstrahlung, das kommt durch den Look noch besser zur Geltung“, begründete der Juryvorsitzende, der aus der TV-Castingshow „Germany’s Next Topmodel“  bekannt ist, die Wahl.

Viola hatte übers Wochenende ihre Freundin in Leipzig besucht. Die beiden waren beim Depeche-Mode-Konzert und wollten den Nachmittag, bevor die Berlinerin wieder nach Hause musste, noch am Strand ausklingen lassen. „Jetzt lassen wir erst recht die Sau raus“, lachte Freundin Nadine Tschöpe (38), die ebenfalls beim Modewettbewerb mitmachte und auf dem dritten Platz landete. Die Siegprämie wird demnächst gemeinsam umgesetzt, denn zum Einlösen des Gutscheins der Modeboutique Secret Closet kommt Viola wieder nach Leipzig. Und den zweiten Teil des Preises – ein Wochenende in einem Range Rover Cabrio – wollen die Frauen zusammen auskosten.

Zum Moderenntag im Scheibenholz stand das Geschehen auf dem Turf etwas im Abseits. Stil wurde groß geschrieben. Das modische Schaulaufen stand im Vordergrund. (Bilder: Christian Modla)

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Den Titel „Mister Scheibenholz“ vergab die Jury diesmal einstimmig an Jerry Wieczorek aus Leipzig, der im Vorjahr Vize-Mister geworden war. Der 53-Jährige ist modebewusst und liebt es, aufzufallen – schon wegen seines Jobs als Inhaber eines Brautausstatters. Für den Renntag stellte er sich ein edles, aber trotzdem lässiges Outfit in verschiedenen Blautönen – in verschiedenen Materialien und Mustern – zusammen, bei dem alles perfekt passte, bis hin zum Seidentuch, den Schuhen und der Uhr. „Er ist ein Unikat, hat sich richtig Mühe gegeben bis ins Detail“, begründete Peyman Amin die Entscheidung der Jury. Ein bisschen Ahnung von Pferden hat Wieczorek offenbar auch, denn er hat in vier Rennen gewettet und viermal gewonnen – wenn auch nur im zweistelligen Bereich. Auch die Familie des neuen „Mister Scheibenholz“ passt perfekt ins Bild: Tochter Janette Kluge (35, Ärztin in Altenburg) holte sich bei den Damen den zweiten Platz, und Ehefrau Cornelia Kluge (57) schrammte nur haarscharf an einem Finalplatz vorbei.

Von den 4500 Besuchern des gestrigen Moderenntags bewarben sich rund 50 um die Wahl von „Miss und Mister Scheibenholz“. Neben der Anmelde-Pagode konnten die Kandidat(inn)en ihr Make-up von Profis auffrischen lassen oder sich noch eine Hochsteckfrisur zaubern lassen. Viele andere Rennbahnbesucher hatten sich ebenfalls viel Mühe mit ihrem Outfit gegeben, ohne im Wettbewerb anzutreten. „Wir sollten uns nicht mit Ascot vergleichen, in Leipzig gibt es diesen Geldadel nicht. Dafür ist das Publikum hier jünger, innovativer und nicht so aufgedonnert“, meinte der Leipziger Modedesigner Andreas Trommler (51). Und Peyman Amin ergänzte: „Der Look muss authentisch sein, er muss zur Person passen. Beim Pferderennen darf es etwas ausgefallener und schicker sein.“

Vergeblich warteten Autogramm- und Selfiejäger übrigens auf Model Sarah Knappik, ebenfalls bekannt aus der Fernsehserie „Germany’s Next Topmodel“. Sie verspätete sich um mehr als zwei Stunden und fuhr erst im Scheibenholz vor, als alle Messen längst gesungen und alle Preise vergeben waren.

Von Kerstin Decker

Leipzig, Rennbahnweg 2a 51.32635 12.35766
Leipzig, Rennbahnweg 2a
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