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Lokales Mit dem Paddelboot von Leipzig nach Hamburg – alte Idee soll wiederbelebt werden
Leipzig Lokales Mit dem Paddelboot von Leipzig nach Hamburg – alte Idee soll wiederbelebt werden
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17:36 15.07.2013
Von der Elster zur Alster: 45 Freizeitsportler sind seit Montag mit Paddelbooten von Leipzig nach Hamburg unterwegs. Quelle: André Kempner
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Leipzig

  Noch fehlen dafür etwa zehn Kilometer Wasserweg. Veranstalter sind der Leipziger Kanuklub, der Lindenauer Stadtteilverein und die Stiftung Ecken wecken. Die Paddler, die ihre Reise auf dem Karl-Heine-Kanal begannen, müssen ihre Boote mehrfach umtragen. Nach mehr als 470 Kilometern wollen sie am 27. Juli Hamburg erreichen, wie der Verein mitteilte.

Leipzig wurde um 1900 von Romantikern als „Pleissathen“ benannt - nach dem Fluss Pleiße. In der Stadt gibt es mehr als 300 Brücken, knapp 300 Kilometer Flussläufe und eine Hafenanlage - den Lindenauer Hafen. Es gibt jedoch keinen Anschluss an das europäische Wasserstraßennetz und auch keine geschlossene Verbindung zwischen den Gewässern der Stadt und des Umlandes.

Leipzig. Es geht um 7,8 Kilometer. Diese Strecke fehlt bisher, um den Elster-Saale-Kanal zu komplettieren und Leipzig ans europäische Wasserwegenetz anzuschließen. Vergangene Woche erließ der Stadtrat einen Beschluss zum Thema. Dieser ist aber so schwammig formuliert, dass nun eine heftige Debatte um Sinn und Unsinn des Kanalprojekts und um die Position der Verwaltungsspitze begonnen hat.

Die Idee einer Kanal-Verbindung von der Elster an die Saale ist uralt. Der Leipziger Industriepionier Karl Heine finanzierte vor mehr als 100 Jahren auf eigene Rechnung den Bau des nach ihm benannten Kanals. Mit dem Zweiten Weltkrieg kamen die Arbeiten jedoch zum Erliegen. Der Kanal blieb unvollendet. Bis 2015 wird er nun um 665 Meter verlängert und an den Lindenauer Hafen angeschlossen. Damit die Verbindung zur Saale südlich von Halle Wirklichkeit wird, müsste auch in Sachsen-Anhalt gebaut werden.

dpa

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