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Lokales Mobilitätsstationen liegen voll im Trend: Stadt und LVB ziehen positive Bilanz
Leipzig Lokales Mobilitätsstationen liegen voll im Trend: Stadt und LVB ziehen positive Bilanz
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00:18 10.02.2017
Die blau-gelbe Terminal-Säule ist das Erkennungszeichen einer Mobilitätsstation. Quelle: Foto: Dirk Knofe
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Leipzig


Mit der Straßenbahn zur Station fahren, dort in den Mietwagen umsteigen und zum Termin an einen mit Bus oder Bahn schlecht zu erreichenden Ort weiterreisen, den Rest des Weges auf dem Mietfahrrad zurücklegen oder einfach nur sein E-Auto aufladen: Dieses Angebot kommt bei den Leipzigern zunehmend an. „Bei der Nutzung der Mobilitätsstationen ist eine positive Entwicklung vorhanden“, heißt es aus dem Dezernat von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos). „Das ist ein Trendthema“, sagt LVB-Sprecher Marc Backhaus. Seit August 2016 erlaubt ein Monitoring die genaue Erfassung der Nutzungsdaten. Allein die Zahl der Ladevorgänge an den Elektrosäulen hat sich von August bis Dezember verdoppelt. In den fünf Monaten wurden 2603 Ladevorgänge registriert. Die am meisten genutzte Station ist die in der Markgrafenstraße, gefolgt von der am Georgiring und der am Augustusplatz.

Die Stationsausstattung ist überall gleich: eine blau-gelbe Säule mit Bedienterminal, Parkbügel für fünf Fahrräder, fünf Leihfahrräder, zwei Stellplätze für Carsharing-Fahrzeuge, zwei Stellflächen für Elektrofahrzeuge einschließlich einer Ladesäule.

Anfängliche Probleme mit den Terminals sind inzwischen aus der Welt. „Wir sind mit dem technischen Zustand und der Verfügbarkeit des Systems zufrieden“, so Backhaus. 64 000 Euro kostete die LVB eine Station, 70 Prozent davon kamen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Weil die LVB den weiteren Ausbau des Stationsnetzes aus eigenen Mitteln nicht finanzieren kann, wird aktuell über eine abgespeckte Variante nachgedacht. Ein solche „kleine Mobilitätsstation“ könnte laut Bauverwaltung in der Könneritzstraße entstehen.

Von Klaus Staeubert

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