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Moschee in Leipzig-Gohlis kann gebaut werden – Architekturwettbewerb im Herbst

Moschee in Leipzig-Gohlis kann gebaut werden – Architekturwettbewerb im Herbst

Der geplante Moschee-Neubau in Leipzig-Gohlis hat die nächste Etappe genommen. Wie Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau am Donnerstag erklärte, sei die Bauvoranfrage der Ahmadiyaa-Gemeinde von der Stadtverwaltung positiv beantwortet worden.

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Die Ahmadiyya-Moschee, wie sie bei der ersten Vorstellung der Pläne gezeigt wurde. Ein Architekturwettbewerb soll allerdings noch das tatsächliche Äußere klären. Im Hintergrund: das bestehende Nachbargebäude.

Quelle: Ahmadiyya Muslim Jamaat

Leipzig. Das bedeutet: Dem Vorhaben an der Georg-Schumann-Straße 27 steht praktisch nichts mehr im Wege. Nun könne die Ahmadiyaa-Gemeinde „innerhalb eines schmalen, vereinfachten Verfahrens“ ihren Bauantrag stellen, ergänzte Kathrin Rödiger, stellvertretende Leiterin des Bauordnungsamtes. Zuvor soll ein Architektur-Wettbewerb im Herbst noch das Äußere des Gebetshauses klären.

Wie Dubrau erklärte, habe die Stadtverwaltung sowohl das Moschee-Gebäude, als auch die beiden geplanten Zierminarette als zulässig eingestuft. Zudem sei eine Wohnung am Gebetshaus ausdrücklich befürwortet worden. „Der Baukörper ist ja sonst schon sehr winzig“, so die 59-Jährige am Donnerstag. Uneinigkeit habe nur bezüglich der Parkplatzsituation bestanden. „Aus gestalterischer Sicht ist es nicht möglich, an der Georg-Schumann-Straße einen Carport aufzustellen“, sagte Dubrau. Auch seien statt der acht gewünschten nur vier bis fünf Stellflächen aus kommunaler Sicht notwendig.

Kein öffentlicher Wettbewerb – Stadt schlägt prominente Architekten vor

Ort und Beschaffenheit des Moschee-Parkplatzes dürfte somit auch zentrales Kriterium beim nun anschließenden Architektur-Wettbewerb für das Gebetshaus werden. „Für uns ist schon wichtig, dass die Parkplätze irgendwie im Haus liegen“, sagte Dubrau. Öffentlich werde das Ringen der Architekten allerdings nicht werden, für solch eine kostenintensive Vorgehensweise sei das Bauvorhaben grundsätzlich zu klein. Die Entscheidung liege somit letztlich bei der Gemeinde selbst.

Insgesamt fünf Architekten sollen in naher Zukunft Vorschläge für den Moscheebau einreichen, zwei – angeblich prominente Vertreter – habe die Stadtverwaltung ins Spiel gebracht, hieß es am Donnerstag. Wann mit einem Ende des Auswahlverfahrens, mit folgendem Bauantrag, Baubeginn sowie mit einer Fertigstellung der Moschee zu rechnen ist, konnte die Baubürgermeisterin nicht beantworten. Das sei abhängig vom Bauherren.

Salafisten stellen ebenfalls Bauvoranfrage – keine Minarette geplant

Wie am Rande der Pressekonferenz bekannt wurde, habe auch die Al-Rahman-Gemeinde in der Roscherstraße inzwischen eine Bauvoranfrage für Erweiterungen an ihrer Moschee gestellt. Laut Dubrau will die salafistische Gemeinde offenbar einen fünf bis sechs Meter hohen Werbeturm errichten.

„Es handelte sich dabei allerdings um einen sehr schlichten Antrag“, sagte Dubrau, die ergänzte: „Es war im Prinzip eine eher kindliche Zeichnung“. Hier müsse stark nachgebessert werden, auch die Hilfe von Fachkräften sei ratsam. Unklar ist bisher sogar noch, wofür der geplante Werbeturm an der Al-Rahman-Moschee gedacht sein könnte. „Ein Minarett wurde zumindest nicht beantragt“, so die Baubürgermeisterin am Donnerstag.

Matthias Puppe

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